Branchenmeldungen 27.01.2026
Ein Jahr Patientenakte – TK-Chef zieht positive Bilanz
Auch bei den Versicherten steigt die Zahl der Zugriffe, im Dezember verzeichnete die TK 560.000 Logins.
Bereits 900.000 TK-Versicherte nutzen ePA
Bei der TK nutzen bereits 900.000 Versicherte die ePA aktiv. „Die Zahl entspricht unseren Erwartungen. Die Akten müssen jetzt erstmal gefüllt werden, erst wenn darin relevante Informationen über längere Zeit zusammenlaufen, werden sie zur wertvollen Unterstützung für die Gesundheit. Die ePA ist keine Kommunikations-App, die täglich geöffnet wird. Die meisten Menschen werden sich erst mit der Akte beschäftigen, wenn sie krank werden oder im Kontext eines Arztbesuchs.“ Eine Hürde für die Registrierung sei für viele Nutzer auch der mehrstufige Anmeldeprozess. „Die hohen Sicherheitsanforderungen machen die Registrierung für die ePA deutlich komplizierter als bei kommerziellen Apps“, so Baas. Das führe dazu, dass viele Nutzer die Anmeldung abbrechen.
ePA unterstützt ohne aktives Zutun der Patientinnen und Patienten
Der entscheidende Vorteil der Akte ist, dass sie auch hilft, wenn sie nicht aktiv von den Versicherten genutzt wird. Dadurch, dass Informationen wie Befunde, Laborergebnisse und Verordnungen automatisch in der Akte zusammenlaufen, liegen sie künftig vor, wenn sie zur Behandlung benötigt werden. Gerade Menschen, die vielfach erkrankt sind, viele Medikamente nehmen und eingeschränkt sind, profitieren von der ePA. Die Akte ermöglicht einen besseren Überblick und macht gezieltere Behandlungen möglich.