Branchenmeldungen 15.10.2008

Fluoridprophylaxe für Säuglinge und Kinder weiterhin wichtig

Fluoridprophylaxe für Säuglinge und Kinder weiterhin wichtig

Foto: © Shutterstock.com

Dass das Spurenelement Fluorid für Kinder ab dem Zahndurchbruch bedeutend ist, zeigte Professor Dr. Andreas Schulte von der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Heidelberg, anlässlich des 36. Herbst-Seminar-Kongresses des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) am 12. Oktober in Bad Orb.

So hemmt Fluorid die Demineralisation der Zähne und fördert deren Remineralisation. Studien belegen, dass neben der Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahnpasta und regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen, die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz zur Kariesprophylaxe beitragen kann. Dabei ist das Salz eine gute und kostengünstige Trägersubstanz. Werden Nahrungsmittel mit fluoridhaltigem Speisesalz zubereitet, erhöht sich die Fluoridkonzentration im Speichel nach deren Verzehr. Diese lokale Wirkung in der Mundhöhle hält bis zu 30 Minuten an, erklärt Schulte. Deshalb empfehlen mittlerweile viele zahnmedizinischen Verbände und wissenschaftlichen Gesellschaften auf den Gebieten der Zahnmedizin, der Kinderheilkunde und der Ernährungswissenschaft die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz im Haushalt.

Quelle: Pressemitteilung der Informationsstelle für Kariesprophylaxe, 15. Oktober 2008
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