Branchenmeldungen 31.07.2026

Frischer Atem braucht Mundgesundheit – Tag des frischen Atems am 6. August

FVDZ – Knoblauch, Kaffee oder eine Zigarette – manchmal ist der Grund für schlechten Atem schnell gefunden. Hält der Mundgeruch jedoch länger an, lohnt sich ein Blick in den Mund, denn in 80 bis 90 Prozent der Fälle liegt die Ursache im Mundraum. Darauf weist der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) zum Tag des frischen Atems am 6. August hin.

Frischer Atem braucht Mundgesundheit – Tag des frischen Atems am 6. August

Foto: Ytnart – stock.adobe.com/ KI-generiert

„Frischer Atem ist das Ergebnis eines gesunden Mundraums“, sagt der Bundesvorsitzende des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte Dr. Christian Öttl. „Die gute Nachricht ist: Mundgeruch lässt sich in den meisten Fällen gut behandeln. Häufig sind bakterielle Beläge auf der Zunge, zwischen den Zähnen oder Entzündungen des Zahnfleisches die Ursache.“

Auch ein trockener Mund ist ein häufiger Auslöser für Mundgeruch (Halitosis). Mit zunehmendem Alter lässt der Speichelfluss nach, aber auch Medikamente, etwa gegen Bluthochdruck, Depressionen oder Allergien, können zu Mundtrockenheit führen. Fehlt Speichel, haben geruchsbildende Bakterien leichtes Spiel. Mitunter können aber auch systemische Erkrankungen wie Diabetes, Probleme der Nasennebenhöhlen oder des Magen-Darm-Trakts den Atem beeinflussen.

Bild von einem Quotenzeichen
„Frischer Atem schenkt Sicherheit im Alltag. Zähneputzen allein reicht dafür aber oft nicht aus“, erklärt Öttl. „Neben zweimal täglichem Zähneputzen gehören Zahnzwischenraumpflege, die Reinigung der Zunge sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen und je nach individuellem Risiko eine professionelle Zahnreinigung (PZR) zu einer wirksamen Vorbeugung. Viel trinken hält den Mund feucht, zuckerfreie Kaugummis regen den Speichelfluss an.“

Hält der Mundgeruch dennoch an, arbeiten Zahnärzte bei Bedarf eng mit Haus- und Fachärzten zusammen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

„Prävention ist eine der erfolgreichsten Investitionen in die Gesundheit. Wer Mundgesundheit stärkt, verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern vermeidet auch spätere Erkrankungen und Behandlungskosten. Voraussetzung dafür ist eine flächendeckende, wohnortnahe zahnärztliche Versorgung – sie muss auch künftig gesichert bleiben“, fasst Öttl zusammen.

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper