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Branchenmeldungen 21.02.2011

Implantologie wird zunehmend Frauensache

Implantologie wird zunehmend Frauensache

Mehr Frauen als Männer in der Implantologie – das zeichnete sich zumindest am ersten Maiwochenende in Düsseldorf ab. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Jürgen Becker/Düsseldorf fanden hier das „IMPLANTOLOGY START UP“, bekannt auch als IEC Implantologie-Einsteiger-Congress, und das EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“ statt.

Als Tagungspräsident des „IMPLANTOLOGY START UP“ eröffnete Prof. Frank Palm/Konstanz am Freitagvormittag im Düsseldorfer Hilton-Hotel das wissenschaftliche Programm der Gemeinschaftsveranstaltung „IMPLANTOLOGY START UP“ und EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“. Rund 350 Teilnehmer aus NRW aber auch bundesweit erlebten an den beiden Kongresstagen ein außerordentlich vielschichtiges Programm mit Workshops, Hands-on-Kursen und wissenschaftlichen Vorträgen in sieben verschiedenen Fachpodien.

Impressionen des Expertensymposiums und „Implantology Start Up“ 2010


Die Veranstaltungskombination gehört inzwischen zu den traditionsreichsten deutschen Implantologie-Veranstaltungen und eröffnete weit mehr als 3.000 Zahnärzten den Weg in die Implantologie bzw. begleitete ca. 2.000 von ihnen in der Folgezeit auch als Anwender. Stets war es dabei erklärtes Ziel, auch neue Wege zu gehen. Unter diesem Gesichtspunkt wurde das EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“ und das „IMPLANTOLOGY START UP“ erstmals in enger Zusammenarbeit mit einer Universität durchgeführt. Die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung und damit die Federführung auch bei der Programmgestaltung der beiden Kongresse hatte Prof. Jürgen Becker/Düsseldorf inne, der zugleich auch Tagungspräsident des wissenschaftlichen Programms am Samstag war. Ihm war es gelungen, ein Referententeam mit erstklassiger wissenschaftlicher Reputation zusammenzustellen.


Das neue Konzept der Veranstaltung der engen Verbindung von Expertensymposium und Start up und der so gegebenen Durchlässigkeit beider Programmteile kam bei den Teilnehmern an. Insbesondere die Einsteiger partizipierten durch die Einführung des komplett gemeinsamen zweiten Kongresstages mit seinen thematischen Spezialpodien besonders von der neuen Veranstaltungsstruktur. Am ersten Kongresstag wurden alle fachlichen Basics vermittelt und im Rahmen von Hands-on-Kursen führende Implantatsysteme von Camlog bis Straumann praktisch vorgestellt. Im Parallelprogramm standen für die versierten Anwender in dieser Zeit Seminare zu diversen Spezialthemen der Implantologie von Augmentation bis computergestützter Diagnostik und Behandlungsplanung auf dem Programm.

Der Samstag gehörte ganz der Wissenschaft. Sowohl im gemeinsamen Hauptpodium am Vormittag sowie in den drei Spezialpodien „Prothetik“, „Weichgewebsmanagement“ und „Periimplantitis“ – am Samstagnachmittag wurden die aktuellsten Trends der Implantologie sowie das, was heute in dieser Disziplin als „State oft the Art“ angesehen wird, auf höchstem fachlichen Niveau vermittelt. Ein zweitägiges Helferinnenprogramm mit einem eintägigen Hygieneseminar rundeten das Angebot ab, so dass der Kongress zugleich auch ein Fortbildungs-Highlight für das gesamte Praxisteam darstellte.

Mit über 150 Anbietern im nationalen Implantologiemarkt ist es selbst für versierten Anwender kaum mehr möglich, sich einen repräsentativen Überblick zu verschaffen. Daher freuten sich die Kongressteilnehmer (Zahnarzt und Zahntechniker) besonders über das mehr als 270 Seiten umfassende Handbuch „Implantologie 2010“.

Mit einem Klick im OP-Saal

Im ZWP online Mediacenter können sich unsere Leser monatlich, fachliches und praktisches Know-How von Dr. Marius Steigmann via Blick in den OP-Saal aneignen. Aktuelle Behandlungsvideos und bebilderte Falldarstellungen aus dem Steigmann Institut stehen hier zum Anschauen bereit.

„Mein erstes Implantat“

Der Film beschreibt detailliert die für eine einfache Implantation nötigen Teilschritte. Anfangs wird die Auswertung der verschiedenen Röntgenbilder vor Beginn der Operation dargestellt. Darauf folgt die Schnittführung und die Lappenbildung. Durch den Winkel der Kamera läßt sich hierbei sehr genau die Führung des Skalpells und Handhabung des Raspatoriums erkennen. Danach sieht man die Implantatbettaufbereitung mit der vorgeschriebenen Bohrersequenz. In einem weiteren Teilschritt läßt sich die Implantatinsertion, sowie das Einbringen der Abdeckschraube beobachten. Nach dem Schritt für Schritt gezeigten Nahtverschluß, wird abschließend das postoperativ angefertigte Röntgenbild ausgewertet. Durch Anhalten oderr Vor- und Zurückspulen des Filmes wird dem Behandler die Möglichkeit gegeben die individuell interessanten Abschnitte intensiver zu betrachten.

Weitere Informationen zum Steigmann Institut finden Sie hier.


Foto: © Oemus Media AG

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