Branchenmeldungen 29.01.2026
In Lindau dreht sich im Juni 2026 alles um Schönheit und Ästhetik
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Herr Prof. Mang, im Juni treffen sich wieder Ärzte aus Deutschland und Europa, um sich zu den neuesten Behandlungsmethoden in der ästhetischen Medizin auszutauschen. Trotz Digitalisierung und Online-Fortbildung setzen Sie immer noch auf Lindau und Präsenz. Warum?
Die Antwort ist ganz einfach: weil es immer noch funktioniert und weil wir genau wissen, was wir in Lindau und der IGÄM tun. Man kann online unheimlich viel machen, klare und fachlich kompakte Fortbildung online zu machen, dagegen spricht nichts. Aber zwei Tage Gleichgesinnte zu treffen, sich auszutauschen und spannende Vorträge und auch andere Meinungen zu hören und gemeinsam zu diskutieren, das kann man nur in Präsenz. Und wer schon einmal bei uns war, weiß das sehr zu schätzen. Und gleich zu Anfang: zu uns kommen erfahrene und gestandene Ärzte aber mehr und mehr auch junge Mediziner aus ganz Deutschland.
Also nach wie vor ein klares Statement für Lindau.
Absolut. Und jeder, der mal in Lindau war, weiß was ich meine. Und ganz nebenbei, der Bodensee ist und bleibt ein Highlight für jeden Besucher und ersetzt für mich jeden Großstadt-Kongress. Die Anreise ist manchmal etwas behäbig, das vergisst mach nach Ankunft sofort, wenn man unseren schönen Bodensee sieht und die Menschen hier trifft.
Was erwartet die Kongressbesucher in diesem Jahr?
Gemeinsam mit Dr. Jens Altmann haben wir nicht nur ein vielschichtiges, sondern in Teilen auch neues Programm kreiert. Und – was mich sehr freut – auf vielfachen Wunsch werden wir bereits am Donnerstag bei uns an der Bodenseeklinik wieder einen OP-Kurs zu neuen Techniken in der Brustvergrößerung anbieten. Wir waren damit immer erfolgreich in der Vergangenheit und freuen uns auf die Neuauflage.
Der Freitag und der Samstag stehen auch unter dem Ansatz der Interdisziplinarität und kommt sehr vielschichtig rüber.
Genauso ist es. Uns war und ist es immer wichtig, möglichst die gesamte Bandbreite der ästhetischen Medizin abzubilden. Der klare Trend ist nach wie vor die minimalinvasive Behandlung, aber auch invasive Verfahren sind nach wie vor gefragt. Das alles bilden wir mit einem Top-Referententeam in Lindau ab.
Die IGÄM, die sie vor vielen Jahren, als einer der bekanntesten ästhetischen Mediziner Deutschlands gegründet haben, steht nach wie vor für den Ansatz der vielen Möglichkeiten in der ästhetischen Medizin und des interdisziplinären Ansatzes aber auch objektiver und ethischer Grenzen.
Da stehe ich nach wie vor voll dahinter. Und ich lasse mich da auch nicht beirren. Wir haben heute aufgrund der Qualität der Produkte und des hohen Standards in der Qualifikation der Behandler so viele Möglichkeiten, Patientenwünsche zu erfüllen. Hier sind uns wenig Grenzen gesetzt, aber es gibt sie. Und nach wie vor ist das intensive Gespräch mit dem Patienten nicht nur der erste, sondern auch einer der wichtigsten Punkte für den Behandlungserfolg. Und der interdisziplinäre Ansatz, also die Zusammenarbeit aller Medizinergruppen bis hin zum Oralchirurgen oder Zahnarzt ist und bleibt ein wichtiger Teil unserer Fortbildungsaktivitäten. Das wird sich auch beim Lindau Kongress 2026 zeigen, denn hier treffen sich traditionell alle Fachärztegruppen zum Austausch.
Die IGÄM-Kongresse haben manchmal schon fast familiären Charakter, woran liegt das?
Ich mag diesen Ansatz und bin der Meinung, Job ist Job, also der Besuch eines Kongresses ist immer Teil persönlicher Fortbildungsaktivitäten. Aber wenn man schon einmal an einem solch besonderen Ort wie Lindau ist, dann sollte man diesen am Abend auch genießen können. Wir werden am Donnerstagabend ein wunderschönes Get-together mit Blick auf den Bodensee auf der Hotelterrasse haben und am Freitagabend ein festliches Dinner mit den Teilnehmern, Referenten und Gästen.
Ich freue mich schon drauf, viele Bekannte wie auch neue Gesichter in Lindau zu treffen.
Lieber Herr Prof. Mang, vielen Dank für Ihre Zeit und das Gespräch!
Information:
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