Branchenmeldungen 20.08.2010

Mundhygiene mit Konzept in München

Mundhygiene mit Konzept in München

Mit knapp 200 Teilnehmern ging das Dentalhygiene Start Up 2009 am Wochenende des 9. und 10. Oktober 2009 im Herzen Bayerns in die zwölfte Runde. Die Vermittlung von Wissen zum professionellen Arbeiten in der zahnärztlichen Praxis – nicht nur hinsichtlich der Behandlung von Karies und Parodontitis –, sondern u.a. auch der Diagnostik, Abrechnung und hygienerechtlicher Maßnahmen stand dabei im Vordergrund.

Der Wunsch nach schönen und gesunden Zähnen wächst in der Bevölkerung von Jahr zu Jahr und erfordert entsprechend kontinuierlich wachsendes Fachwissen beim Zahnarzt und dessen Personal. Wie eine aktuelle Umfrage ergab, legen mittlerweile 95 Prozent Wert auf ein strahlendes Lächeln, 76 Prozent sind bereit, dafür über die Kassenleistung hinaus Geld zu investieren. Diese Bereitschaft bietet eine ideale Basis, um dem Patienten vor allem die Individualprophylaxe und das Konzept einer professionellen Mundhygiene näher zu bringen. Genau an dieser Stelle setzte der bereits zum zwölften Mal stattfindende Team-Kongress DENTALHYGIENE START UP 2009 an. Maßstab für die Programmgestaltung war auch in diesem Jahr das Informationsbedürfnis des niedergelassenen Zahnarztes, der vor der Entscheidung steht, Prophylaxe und Parodontologie als Konzept in sein Praxisspektrum zu integrieren.

Betreut mit der wissenschaftlichen Leitung des Kongresses, eröffnete Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa/Berlin am Freitag das Podium mit seinem Vortrag „Dentalhygiene und Individualprophylaxe – eine Herausforderung für das gesamte Praxisteam“. Gefolgt von Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten, der die Teilnehmer über die Ätiologie und Pathogenese von Karieserkrankungen informierte, zeichnete Priv.-Doz. Dr. Gregor Petersilka/ Würzburg eine aktuelle Bestandsaufnahme zu den ­derzeit bekannten Ursachen und dem Verlauf der Parodontitis.
Der folgende Tag zeichnete sich durch ein breites Spektrum verschiedenster interessanter Seminare aus. Im Vortrag „Sind orale Piercings und Zahnschmuck gefährlich“ von Dr. Catharina Zantner wurde die zahnärztliche Assistenz nicht nur auf die Risiken dieses Trend-Themas aufmerksam gemacht, sondern auch über die rechtlichen Neuerungen bei der Informationspflicht gegen­über den Krankenkassen aufgeklärt.

Auf reges Interesse stieß auch diesmal wieder das ­Seminar zur Hygienebeauftragten mit Iris Wälter-­Bergob/Meschede. Sie informierte die Teilnehmer unter anderem über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Hygienemanagement und die Anforderungen an die Aufbereitung von Medizinprodukten und wie diese im Praxisalltag am effektivsten umgesetzt werden können. In persönlichen Gesprächen wurde im Anschluss an die Vergabe der Zertifikate auf individuelle Fragen der Teilnehmer eingegangen. Das erfolgreiche Seminar wird auch im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden und zusätzlich in Form eines Aufbaukurses angeboten, welches die Teilnehmer
der ersten Seminarstaffel besuchen können, um ihr ­Wissen in diesem Bereich noch weiter zu vertiefen. Das DENTALHYGIENE START UP 2010 wird am 1. und 2. Ok­tober in Berlin stattfinden.


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