Branchenmeldungen 18.03.2026

Mundtrockenheit erkennen und Lebensqualität verbessern

TEPE – Viele Patientinnen und Patienten kommen mit unspezifischen Beschwerden in die Praxis: brennendes Mund- oder Zungengefühl, trockene Lippen, Durst, Probleme beim Kauen, Sprechen oder Schlucken, Schlafstörungen, Halsschmerzen oder Mundgeruch. Diese wirken oft harmlos und werden übersehen, können aber auf Mundtrockenheit hinweisen, eine häufige Erkrankung der Mundhöhle.

Mundtrockenheit erkennen und Lebensqualität verbessern

Foto: TePe

Zahnärztinnen und Zahnärzten zeigt sich Mundtrockenheit z. B. mit muldenförmigen Erosionen an den Zähnen, flächiger Kariesaktivität, entzündeten Mundwinkeln, belegter, glatter oder trockener Zungenoberfläche oder entsprechender Läppchenbildung, klebrigen, weißlichen Belägen oder rissigen Lippen. Die Liste ist lang. Wer Symptome frühzeitig erkennt oder abfragt und systematisch erfasst, kann Rückschlüsse ziehen, Ängste nehmen und Patientinnen und Patienten gezielt unterstützen. Ein strukturiertes Vorgehen – Symptom erkennen, Ursache differenzieren, passende Maßnahmen empfehlen – kann Betroffene spürbar entlasten und die Mundgesundheit langfristig schützen.

Ursache Mundtrockenheit – Kariesrisiko steigt, Lebensqualität sinkt

Speichel erfüllt essenzielle Schutzfunktionen: Die täglich etwa 1,5 Liter produzierter Speichel reinigen die Mundhöhle, puffern Säuren, unterstützen die Remineralisation der Zähne und erleichtern das Sprechen, Kauen und Schlucken. Ist die Speichelproduktion reduziert, können diese Funktionen nicht mehr vollständig erfüllt werden, was zu den beschriebenen Symptomen und einem erhöhten Kariesrisiko sowie Veränderungen an Zunge und Mundschleimhaut führen kann.1 Auch eine orale Candidose entsteht bevorzugt in einem trockenen Mundraum. Mundtrockenheit, von der etwa jeder oder jede Fünfte betroffen2 ist, kann gänzlich unterschiedliche Ursachen haben: von hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren über Medikamenteneinnahme bis hin zu onkologischen Therapien und mehr. Unterschieden werden die Xerostomie, das subjektive Empfinden eines Menschen, an Mundtrockenheit zu leiden, und die Hyposalivation, die tatsächlich und objektiv messbare verringerte Speichelsekretion. Beides kann die Lebensqualität von Betroffenen – auch über dentale Folgeerscheinungen hinaus – erheblich beeinträchtigen, etwa durch Schlafmangel oder sozialen Rückzug. Da nicht immer sofort ersichtlich ist, welcher Faktor zugrunde liegt, kann ein strukturiertes Vorgehen in der Anamnese entscheidend sein.

Risikogruppen im Fokus

Ein besonderes Augenmerk darf älteren Menschen sowie Diabetikerinnen und Diabetikern gelten, denn diese sind besonders häufig von Mundtrockenheit betroffen. Bei Menschen mit Diabetes können sich chronisch erhöhte Blutzuckerwerte und metabolische Dysregulation schädlich auf die Speicheldrüsenfunktion auswirken und zu verringerter Speichelproduktion und subjektivem Trockenheitsgefühl führen. Bei älteren Patientinnen und Patienten nimmt die Speichelproduktion sowohl durch eine altersbedingte Abnahme der Speicheldrüsenfunktion als auch durch die Zunahme chronischer Erkrankungen und Medikation im höheren Lebensalter ab. 

Praxisgerechte Unterstützung mit Anamnesebogen

Für Dentalteams bietet der neue Anamnesebogen von TePe zum Thema Mundtrockenheit ein einfaches Instrument, um Symptome systematisch zu erfassen. Ein Anamnesebogen kann gezielt durch eine spezielle Anamnese zur Mundtrockenheit ergänzt werden. So stehen bereits vor dem Gespräch alle wichtigen Informationen zur Verfügung, um sich einen schnellen Überblick über mögliche Ursachen und Beschwerden zu verschaffen. Gleichzeitig dient die Anamnese als Einstieg in ein Beratungs- und Aufklärungsgespräch mit Patientinnen und Patienten. Dabei können sich auch Hinweise ergeben, ob eine Überweisung etwa zur Diabetologie, Gynäkologie oder zu anderen Fachrichtungen sinnvoll ist – für eine bestmögliche Prävention und Minderung der Beschwerden durch interdisziplinäre Zusammenarbeit. Der Anamnesebogen steht für Praxen hier als beschreibbares Dokument zum Download bereit und ist außerdem als gedruckte Version bei TePe bestellbar, z. B. über den TePe Online Shop.

Feuchtigkeitsspendende Pflege von TePe für leichtere Ausprägungen

Bei Beschwerden sind die feuchtigkeitsspendenden Mundspülungen, Gele und das Mundspray von TePe eine gute Empfehlung. Bei Patientinnen und Patienten mit leichter Mundtrockenheit ist eine regelmäßige Befeuchtung der Mundhöhle sinnvoll, insbesondere mit Präparaten, die länger im Mund verbleiben als Wasser. Dabei kann die feuchtigkeitsspendende Produktreihe von TePe mit Geschmack helfen, die speziell für mildere Beschwerden konzipiert ist. Im Mittelpunkt steht das handliche Mundspray mit mildem Apfel-Minz-Geschmack, das sofort nach der Anwendung den Speichelfluss stimuliert, unkompliziert in den Alltag integrierbar ist und unterwegs oder bei spontanem Trockenheitsgefühl zur Erfrischung bis zu zwanzigmal am Tag angewendet werden kann. Ergänzend stehen eine feuchtigkeitsspendende Mundspülung mit Fluorid sowie ein feuchtigkeitsspendendes Mundgel mit mildem Minzgeschmack für gezielte Anwendungen tagsüber oder nachts zur Verfügung. Das Gel sorgt für sofortige Erleichterung bei Mundtrockenheit und befeuchtet und beruhigt den Mund für länger anhaltendes Wohlbefinden als durch Wasser. Zusammen mit den TePe® Interdentalbürsten Extra Soft mit besonders weichen Filamenten für sehr empfindliche Zähne und Zahnfleisch ergibt sich ein abgestimmtes Pflegekonzept für Menschen mit trockenen und empfindlichen Mundschleimhäuten.

TePe® feuchtigkeitsspendendes Mundspray (50 ml) auf einen Blick

  • Speichelanregend
  • Milder Apfel-Minz-Geschmack
  • Mindert das Gefühl von Mundtrockenheit
  • Befeuchtet und beruhigt den Mund
  • Enthält Xylitol und Fluorid zum Schutz vor Karies
  • Einfache Anwendung für unterwegs oder zwischendurch

Ausgezeichnet!

Die Produktreihe wurde im Rahmen eines zweiwöchigen Tests3 von mehr als 900 pharmazeutisch-technischen Assistentinnen und Assistenten praxiserprobt. 97 Prozent der Befragten bestätigen, dass das Spray das Gefühl eines trockenen Mundes mindert, die Schleimhäute befeuchtet und praktisch für unterwegs ist. 95 Prozent würden das Spray weiterempfehlen und 90 Prozent geben dem Spray die Gesamtnote sehr gut oder gut. Testerin Ute Katzur, Teilnehmerin und PTA, bestätigt: „Die Spüllösung ist einfach nur genial zu dosieren. Das Spray ist super für zwischendurch und die Zahnpasta ist auch angenehm vor dem Schlafen. In Kombination bleibt man wirklich angenehm „befeuchtet“. […] Super Produkte, bei denen sich jemand bei der Entwicklung Gedanken gemacht hat!“ Die positive Resonanz unterstreicht die gute Alltagstauglichkeit und kann als Orientierung für Empfehlungen in der Praxis dienen.

[1] Filippi A et al. Mundtrockenheit. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige. 2022, Quintessence Verlags-GmbH, Berlin
[2] Furness S, et al. Interventionen zur Behandlung von Mundtrockenheit: topische Therapien. Cochrane Database Syst Rev. 2011 Dec 7;(12):CD008934
[3] DAS PTA MAGAZIN, PTA Tester-Club März 2026

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