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Branchenmeldungen 29.10.2013

PEERS-Förderpreise verliehen

PEERS-Förderpreise verliehen

Junge Forscher und wissenschaftlich interessierte Zahnärztinnen und Zahnärzte bei ihrer Arbeit unterstützen – das ist das Ziel von PEERS, einem internationalen Expertennetzwerk mit Mitgliedern aus Klinik, Praxis und Zahntechnik. So setzt sich PEERS, gemeinsam mit dem wissenschaftlich orientierten Unternehmen DENTSPLY Implants, für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein. Im Zuge dessen fand nun bereits zum fünften Mal die Verleihung der PEERS-Förderpreise statt: Nach einer Rekord-Beteiligung von 45 Einreichungen zu aktuellen Themen der Implantologie wurden die fünf besten Arbeiten am 12. Oktober im Rahmen der feierlichen Abendveranstaltung des 1. DENTSPLY Implants Kongresses Deutschland (DIKON) in Wiesloch ausgezeichnet.

Bereits zum fünften Mal waren junge Wissenschaftler und Zahnärzte an Kliniken und in niedergelassenen Praxen aufgerufen, sich mit ihren Arbeiten zu aktuellen Themen der Implantologie um einen der diesjährigen PEERS-Förderpreise zu bewerben. Bis zum Anmeldeschluss wurden 45 Arbeiten mit klinischer Relevanz eingereicht – so viele wie noch nie zuvor. Die besten dieser Arbeiten – dotiert mit 3.000 bis 6.000 Euro – wurden nun am 12. Oktober beim 1. DENTSPLY Implants Kongress Deutschland (DIKON) im Rahmen der Abendveranstaltung ausgezeichnet. Gleichzeitig erhielten die Autoren die Möglichkeit, an dem wissenschaftlichen Programm des Kongresses in Wiesloch bei Heidelberg am 12. und 13. Oktober 2013 teilzunehmen.

Feierlicher Rahmen für die PEERS-Preisverleihung 2013

Jeder Preisträger wurde bei der Abendveranstaltung des DIKON mit einer feierlichen Laudatio auf der Bühne begrüßt und hatte vor der Preisübergabe die Gelegenheit, seine Arbeit dem Publikum kurz vorzustellen.

Der Preis in der Kategorie „Dissertation“ ging in diesem Jahr an die 27-jährige Dr. Karoline Ostermann, die ihr Studium der Zahnmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover absolvierte. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Arbeit über die „Analyse der Adhäsion oralpathogener Bakterien auf mikro- und nanostrukturierten Implantatabutment-Oberflächen“.

Der Sieger in der Kategorie „Fallpräsentation“ ist Lars Ahlskog. Der in Tuttlingen als niedergelassener Zahnarzt tätige Ahlskog präsentierte einen Fall zur prothetischen Stützung des Weichgewebes bei Implantatfreilegung mittels individuellen Healing Abutments für implantatprothetische Versorgungen mit ATLANTIS™ CAD/CAM-Abutments. Besonders hervorzuheben ist, dass in dieser Kategorie, neben sieben Arbeiten aus der Klinik, elf Arbeiten aus niedergelassenen Praxen eingereicht wurden.

Der in Heidelberg ausgebildete Dr. Michael Korsch gewann die PEERS-Auszeichnung im Bereich „Wissenschaftliches Poster“. Dr. Korsch arbeitet als niedergelassener Zahnarzt in Karlsruhe und erstellte ein Poster über „Zementassoziierte Periimplantitis – Eine retrospektive klinische Beobachtungs-Studie an festsitzenden Implantatversorgungen unter Verwendung eines Methacrylat-Zements“.

Über die PEERS-Auszeichnung in der Kategorie „Wissenschaftliche Publikation“ konnte sich Privatdozent Robert Nölken freuen. Er reichte eine Arbeit zum Thema „Soft and hard tissue alterations around implants placed in an alveolar ridge with a sloped configuration“ ein. Nölken hat an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz habilitiert und arbeitet als niedergelassener Zahnarzt in Lindau am Bodensee. Für seine Habilitation pendelte er in zweiwöchigem Abstand an die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Der PEERS Implantat-Prothetik-Preis, ausgeschrieben und verliehen in Kooperation mit der Klaus-Kanter-Stiftung, ging an die Zahntechnikmeisterin Christine Amrell. Sie konnte die Jury mit ihrer Arbeit zur Anfertigung eines individuellen Keramikabutments mit Vollkeramikkrone überzeugen.

Die PEERS-Förderpreise: Arbeiten mit klinischer Relevanz

Die eingereichten Arbeiten durften nicht älter als zwei Jahre sein, und die wissenschaft-lichen Publikationen mussten bereits in einem Journal mit PEER-Review-Verfahren veröffentlich worden sein. Die Beurteilung der Arbeiten erfolgt durch vier unabhängige Juroren nach den Kriterien wissenschaftliches Niveau, Praxisrelevanz des Themas, Originalität und Innovation, Bedeutung für die Implantologie sowie Form und Darstellung.

Foto: © DENTSPLY Implants
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