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Wissenschaft und Forschung 02.04.2019

Zweimal täglich Zähne putzen senkt Herzinfarktrisiko

Zweimal täglich Zähne putzen senkt Herzinfarktrisiko

Dass sich eine gute Mundgesundheit auf den gesamten Organismus auswirkt, wurde bereits vielfach untersucht. Eine aktuelle Studie zeigt, dass schlechte Mundhygienegewohnheiten dabei ebenfalls eine große Rolle spielen.

Der Zusammenhang zwischen kardiovaskulären Erkrankungen und oralen Entzündungen ist seit Längerem bekannt. Eine Studie der American Heart Association konnte zudem aufzeigen, dass überdies der Zahnverlust negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System hat (ZWP online berichtete).

Forscher vom Institute of Biomedical and Health Sciences an der Hiroshima University in Japan sind nun der Frage nachgegangen, ob allein Mundhygiene Risiken für Schlaganfall, Herzinfarkt oder Herzversagen minimieren bzw. bei Vernachlässigung erhöhen kann. Anhand einer Befragung von mehr als 650 Patienten konnten sie ihre Vermutung bestätigen, so heart.org.

So fanden sie heraus, dass schlechte Putzgewohnheiten – weniger als zweimal täglich unter zwei Minuten – das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um das Dreifache erhöhen.

Das Team weist jedoch darauf hin, dass sich daraus noch keine Ursache-Wirkung-Abhängigkeiten ableiten lassen. Menschen, die auf ihre Mundgesundheit achten, hegen womöglich generell einen gesünderen Lebensstil. Dennoch bestätigt die Untersuchung einmal mehr die Wichtigkeit einer guten Mundhygiene.

Foto: adragan – stock.adobe.com

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