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Branchenmeldungen 01.08.2011

„Jung-MedizinerInnen“ forschten an der Kinderuni

„Jung-MedizinerInnen“ forschten an der Kinderuni

„Lehrveranstaltung ausgebucht“, hieß es eine Woche lang im Rahmen der Kinderuni an der Medizinischen Universität in Wien. 2.275 potenzielle MedizinerInnen von übermorgen besuchten zwischen 18. und 22. Juli 2011 die rund 100 spannenden Vorlesungen, Workshops und Seminare für Kids zwischen sieben und zwölf Jahren an der MedUni Wien – so viele wie noch nie zuvor in den bisher neun Jahren der KinderuniWien.

Insgesamt nahmen 4.422 Kinder an den 455 Veranstaltungen an der MedUni Wien, Technischen Universität, Universität Wien und der Universität für Bodenkultur teil. Somit forschten mehr als der Hälfte aller teilnehmenden Kinder an der MedUni. Auch das Kinderbüro der Universität Wien durfte sich über einen neuen Teilnahme-Rekord freuen, der schon 2012, zum zehnjährigen Jubiläum, neuerlich übertroffen werden soll.

Lust am Entdecken und Wissen

Bei allen Lehrveranstaltungen stand die Lust am Entdecken und Forschen und der anschauliche, praxisnahe Einblick in die Wissenschaft im Vordergrund. Das spiegelt sich auch ganz deutlich in den Titeln der Vorlesungen und Seminare wider: Das ging von „Wohin fließt das Blut“ über „Cell City – was geht ab in der Zelle?“ über „Woher kommt Bauchweh“ oder „Harry Potters Alchemie“ bis hin zum Workshop „Was kann das Gehirn und wie sieht es aus?“ in der Neuropathologie.

Als Romana Höftberger vom Institut für Neurologie das echte, menschliche Gehirn aus dem mit Formaldehyd gefüllten Behälter heraushebt, ringen die Kids hörbar nach Luft. Und nicht nur das. „Meiner Schwester ist schlecht und sie sitzt draußen, aber jetzt kommt das Beste“, sagt eine Elfjährige, die schon im Vorjahr dabei war, als das Tumormodell geholt wird. Der zehnjährige Ramin ist als Einziger so mutig, das Gehirn mit bloßen Händen anzugreifen. Ansonsten sind vor allem die Fragen mutig und erfrischend direkt: „Gibt es eigentlich Gehirntransplantationen?“ oder „warum hat das Gehirn eigentlich einen Schnitt in der Mitte?“ oder „ist eine Zelle kleiner oder größer als die Bakterie?“ Alles wird von den Wissenschaftern und Medizinern geduldig und zufriedenstellend beantwortet. Nur zum Schluss gibt es eine kleine Enttäuschung für die Kinder: Auf die Frage, ob man den weißen Arztmantel mit nach Hause nehmen dürfe, gibt es ein klares Nein.

Die Partner der Kinderuni

Die KinderuniWien wird von Fördergebern wie dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und der Stadt Wien unterstützt, darüber hinaus unterstützen auch viele andere Firmen und Institutionen das Zustandekommen der KinderUni Wien, der größten derartigen Veranstaltung in Europa.

Quelle:

Foto: © Shutterstock.com
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