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Businessnews 10.03.2011

Der Kampf um die Talente wird internationaler

Der Kampf um die Talente wird internationaler

Top-Leute unter den Uni-Absolventen sind bei Unternehmen heiß begehrt


Ingenieure, IT-Spezialisten und Wirtschaftsinformatiker stehen oben auf der Wunschliste vieler Unternehmen. Auch so genannte Young Professionals, also Absolventen mit Berufserfahrung, werden von der Wirtschaft umgarnt. Um die Aufmerksamkeit der Besten zu bekommen, bauen sich die Unternehmen eine Arbeitgebermarke auf.

Sie präsentieren etwa ein angenehmes Betriebsklima, familienfreundliche Bedingungen, Aufstiegschancen und Internationalität sind. Solche Attribute finden sich in den aktuellen Werbekampagnen von Konzernen. Das ermitteln Simone Hochegger und Ralf Turletter in einer Studie an der Abteilung für Marketing und Internationales Management an der Alpen-Adria Universität in Klagenfurt.

War of Talents wird globaler


Was treibt die Unternehmen dazu, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren? "Der Kampf um die Talente ist ein externer Treiber", sagt Hochegger in einem Interview mit pressetext. Die beiden Forscher konnten externe und interne Treiber ermitteln. Als interne Treiber identifizieren die Wissenschaftler eine mangelnde Attraktivität des Arbeitgebers. Ein weiterer Treiber ist eine positive Unternehmensentwicklung. Wächst ein Unternehmen und expandiert, braucht es mehr Arbeitnehmer.

"Der Kampf um die Besten wird zunehmend global geführt", sagt Hochegger. Insbesondere in Branchen, die stark auf technische Spezialisten angewiesen sind. "Viele Unternehmen suchen ihre künftigen Mitarbeiter im Ausland", berichtet Hochegger. Bei den Informatikern stehe Indien immer noch auf dem ersten Platz. "Die Unternehmen holen sich die Mitarbeiter dort, wo die Ausbildung am besten ist."

Quelle: pressetext.de

Foto: © Shutterstock.com
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