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Businessnews 26.08.2014

Straumann: Solides Umsatzwachstum und gesteigerte Rentabilität

Straumann: Solides Umsatzwachstum und gesteigerte Rentabilität

Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete die Straumann-Gruppe ein solides Umsatzwachstum in Lokalwährungen (LW). Trotz negativer Währungseffekte konnte die Rentabilität dank des „Operating Leverage“-Effekts und der nunmehr vollen Auswirkungen der im letzten Jahr eingeführten Kostensenkungsmaßnahmen deutlich verbessert werden. Die starke Nachfrage nach Zahnimplantaten sorgte für einen Umsatzanstieg von 5% (LW); ungünstige Wechselkurse schmälerten das Wachstum in Schweizer Franken jedoch um 3 Prozentpunkte. Damit ergab sich für das erste Halbjahr ein Umsatz von CHF 359 Mio. (ca. 297 Mio. Euro).
 
Alle Regionen wiesen im ersten Halbjahr ein Wachstum in Lokalwährungen aus, wobei Asien/Pazifik und Nordamerika fast zwei Drittel des Gesamtwachstums beisteuerten. Wie erwartet verlangsamte sich nach einem starken ersten Quartal das Umsatzwachstum im zweiten Quartal aufgrund der Ostertage.
 
Die Bruttomarge erhöhte sich um 110 Basispunkte auf 79%, während sich die EBIT-Marge um 490 Basispunkte auf 21% verbesserte. Ohne Währungseffekte und die im letzten Jahr angefallenen Sondereffekte belief sich der Anstieg auf 420 Basispunkte. Der Reingewinn wuchs um 28% auf CHF 69 Mio. (ca. 57 Mio. Euro), wodurch der unverwässerte Gewinn pro Aktie um 94 Rappen (78 Cent) auf CHF 4.42 (3,66 Euro) kletterte.
 
CEO Marco Gadola kommentierte: „Mit neuen Marketingansätzen und innovativen Lösungen konnten wir weitere Kunden gewinnen, und wir sind jetzt während fünf aufeinanderfolgenden Quartalen schneller als der Markt gewachsen. Der eindrücklichste Umsatztreiber war unser einzigartiges Portfolio von Roxolid SLActive Implantaten. Diese haben für echte Premium-Produkte neue Maßstäbe gesetzt und bieten Kunden sowie Patienten klare Vorteile. Mit starken Volumensteigerungen und dank der nunmehr vollen Auswirkungen unserer Maßnahmen zur Kostensenkung haben wir die versprochenen Rentabilitätsverbesserungen klar erreicht. Bei unseren strategischen Zielen, ins Value-Segment vorzudringen und unsere Innovationsführerschaft zu verteidigen, haben wir Fortschritte gemacht. Dennoch müssen wir noch mehr leisten und weiter investieren, um unsere mittelfristigen Wachstumsziele zu erreichen.“
 
Geschäftsverlauf
 
Das Implantatgeschäft von Straumann hat in allen Regionen stark expandiert, was vor allem dem erhöhten Anteil des Hochleistungsmaterials Roxolid® und SLActive®, der Oberflächen­technologie für verkürzte Einheilzeiten, zu verdanken war. Von wesentlicher Bedeutung waren dabei die differenzierte Preisgestaltung in Europa, die erfolgreiche Kampagne für weniger invasive Behandlungen dank Roxolid und die Einführung von SLActive Tissue-Level-Implantaten in Japan.
 
Die Gruppe konnte ihr Umsatzniveau bei restaurativen Produkten halten; der Rückgang bei zahngetragenen Prothetikelementen und Laborscannern wurde durch den höheren Absatz von Implantatprothetik ausgeglichen. Wachstumstreiber waren das neue Variobase™ Sekundärteil, individualisierte CADCAM-Sekundärteile und das neu eingeführte, umfassende Portfolio abgewinkelter Niedrigprofil-Sekundärteile für verschraubte Lösungen von Einzel­zahnversorgungen bis hin zu festsitzenden Vollprothesen.
 
Das Geschäft mit regenerativen Produkten erzielte ein solides einstelliges Wachstum, angeführt von Emdogain® und Straumann® Allograft.
 
Die Value-Marke Neodent, die auf der iberischen Halbinsel im Herbst 2013 und in den USA im Frühjahr 2014 eingeführt worden war, leistete einen ersten, aber noch bescheidenen Umsatzbeitrag.

Quelle: Straumann GmbH

Foto: © ktsdesign - Fotolia.com
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