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Businessnews 12.11.2015

Umsatzwachstum von curasan gewinnt im dritten Quartal an Fahrt

Umsatzwachstum von curasan gewinnt im dritten Quartal an Fahrt

Foto: © Andrey Popov – Fotolia

Die curasan AG (ISIN DE0005494538), ein führender Spezialist für Medizinprodukte aus dem Bereich der Orthobiologie, hat ihr Umsatzwachstum im dritten Quartal weiter beschleunigt. Auf Basis des jüngst veröffentlichen Neunmonatsberichts wuchsen die bereinigten Bruttoumsätze um 9,2 Prozent auf 4,6 Millionen Euro nach 4,2 Millionen Euro im Vorjahr. Die Entwicklungen im dritten Quartal trugen hierzu überdurchschnittlich bei.

Der Umsatz des Vorjahreszeitraums Januar bis September 2014 wurde um die Umsätze aus dem niedrigmargigen Produkt Cytoplast, für das der Vertrieb im 1. Quartal 2015 eingestellt wurde, sowie um die veränderte Verbuchung von Marketingzuschüssen an Vertriebspartner bereinigt, um die operative Entwicklung von curasan besser vergleichbar zu machen.

Unverändert dynamisch entwickelten sich die definierten Wachstumsregionen. Mit einem Umsatzzuwachs von 84,6 Prozent auf 0,3 Millionen Euro setzte die Region Mittlerer Osten ihre positive Entwicklung fort. Nach lediglich geringen Zuwächsen im ersten Halbjahr stiegen die Umsätze in der Region Asien im dritten Quartal wieder deutlicher und lagen mit 0,9 Millionen Euro 8,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Auf dem Kernmarkt Deutschland hat sich das Geschäft wieder deutlich stabilisiert. Mit 1,1 Millionen Euro lag der Umsatz hier auf bereinigter Basis 14,4 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der überdurchschnittliche Zuwachs sollte sich auf Gesamtjahressicht wieder auf ein durchschnittliches Niveau abschwächen. Der amerikanische Markt lag mit 1,2 Millionen Euro unter dem Vorjahr, was maßgeblich einer vorübergehenden Schwäche des südamerikanischen Marktes zuzuschreiben ist.

„Trotz der fehlenden Umsätze des wenig rentablen Produkts Cytoplast und der Tatsache, dass wir unsere Marketingzuschüsse seit Ende 2014 in Form niedrigerer Konditionen an unsere Vertriebspartner weitergeben, statt diese zunächst im Umsatz zu verbuchen, liegen wir im Brutto-Umsatz immer noch leicht über dem Vorjahreszeitraum“, erklärt Michael Schlenk, CEO von curasan. „Das verdeutlicht umso mehr, dass unser neues Vertriebskonzept erste positive Ergebnisse zeigt.“

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, EBITDA, lag mit 3,1 Millionen Euro bedingt durch die Sondereffekte aus dem Vergleichszahlung von Stryker, wie auch bereits im ersten Halbjahr, deutlich über dem Vorjahrswert von -0,6 Millionen Euro. Gleiches gilt für den Jahresüberschuss von 2,7 Millionen Euro, nach -0,9 Millionen Euro im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote stieg bei 72,1 Prozent, die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des dritten Quartals auf 2,5 Millionen Euro.

„Im dritten Quartal haben wir deutlicher als sonst in unseren Lagerbestand investiert, um so die Basis unseres zukünftigen Umsatzwachstums zu sichern und Lieferengpässe zu vermeiden“, erläutert Schlenk weiter. „Hinzu kommen Einmaleffekte in Zusammenhang mit der Vergleichszahlung von Stryker aus bisher gestundeten Mitarbeitergehältern, einer Sonderzahlung an einen Hauptlieferanten sowie für fallbezogene Rechtsberatung.“

Auf Basis der dargelegten Bereinigungserfordernisse in Bezug auf die Umsatzbasis des Geschäftsjahres 2014 ging der Vorstand der curasan AG bisher von einem Umsatzwachstum auf 5,8 bis 6,4 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2015 aus. Im Rahmen einer konservativen Konkretisierung dieser Einschätzung erwartet der Vorstand auf Grundlage der vorliegenden Ergebnisse nun einen Umsatz von 6,0 bis 6,2 Millionen Euro für das Gesamtjahr. Aufgrund der ergebniswirksamen Einmaleffekte aus der Vergleichszahlung von Stryker erhöht der Vorstand die Bandbreite für das zu erwartende Nettoergebnis von -1,6 bis -1,2 Millionen Euro auf +1,9 bis +2,1 Millionen Euro.

Den vollständigen Neunmonatsbericht 2015 hat curasan auf der Website des Unternehmens unter folgendem Link zum Download bereitgestellt: www.curasan.de/investoren/publikationen/finanzberichte.

Quelle: curasan

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