Anzeige
Implantologie 24.05.2013

Vereinigung von Hand- und Winkelstück

Vereinigung von Hand- und Winkelstück

Auf der diesjährigen Internationalen Dental-Schau (IDS) in Köln präsentierte W&H eine absolute Weltneuheit: Das erste 45° Winkelstück. Es kombiniert nicht nur die Vorteile von chirurgischen Hand- und Winkelstücken, sondern ermöglicht auch einen besseren Zugang sowie eine bessere Sicht auf die Behandlungsstelle. Der Zugang zu den Molaren wird selbst bei einer kleineren Mundöffnung erleichtert.

Das Design sowie die Funktionalität des neuen W&H Instruments überzeugen aber nicht nur bei den Kunden; auch die Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie (GFDI) sowie der Verband der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) kamen gemeinsam mit der Koelnmesse überein, das 45° Winkelstück in die IDS-Neuheiten-Liste mit aufzunehmen. Dr. med. dent. Mario Kirste M.Sc., Spezialist für Implantologie und Oralchirurgie aus Frankfurt an der Oder, vertraut bereits seit einiger Zeit auf den Einsatz des neuen 45° Winkelstücks und spricht über seine ersten Erfahrungen:

 

„Ich bin nun seit über vier Monaten Anwender dieser wunderbaren technischen Leistung aus Bürmoos (Österreich). Dieses Handstück hat etwas Versöhnliches, verbindet es doch die verhärteten Anwendungsparteien der reinen Handstückanwender auf der einen und der Winkelstückfraktion auf der anderen Seite. Die Winkelwahl des 45° Handstücks bringt viele Vorteile
in der Anwendung. Chirurgisch tätige Kollegen, und für diese ist das Handstück in erster Linie entwickelt worden, werden schnell bemerken, dass man sehr gezielt arbeiten kann. Insbesondere bei der Weisheitszahnentfernung (Abb. 1) bedarf es keiner großen Weichteilabspreizungen im Wangenbereich (Abb. 2). Die Handstückkopfgestaltung kombiniert mit leichten Kopfdrehungen bei der Präparation lassen ein sicheres und schnelles Arbeiten im retromolaren Bereich zu. Apropos schnelles Arbeiten: Es können über 100.000 U/min erreicht werden. Eine absolut professionelle Kühlung und ein kleiner Ansatzkopf lassen keine Fragen hinsichtlich thermischer Effekte oder übersichtlichem Arbeiten aufkommen.

Die professionelle Lagergestaltung im Innenleben des Handstückkopfes garantiert einen ruhigen Lauf der Bohrer, bei der Zahn- oder Wurzelseparation (Abb. 3–8) zeigt sich ein beeindruckendes Schnittbild ohne Schlageffekte. Das 45° Winkelstück liegt sehr gut in der Hand und man bemerkt schnell, dass der Arbeitskopf dem Winkel des Zeigefingers nachempfunden und somit die gewünschte Bewegung nur einige gedachte Zentimeter parallel an die Spitze verschoben ist.“

Mehr Fachartikel aus Implantologie

ePaper

Anzeige