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Komposite in der Ästhetischen Zahnmedizin


Referent

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  • 1992–1994 Studium der Zahnmedizin an der Universität Ulm
  • 1994–1997 Studium der Zahnmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
  • 1997 Approbation als Zahnarzt
  • 1997 Promotion mit einem Thema über die Kariesprophylaktische Wirksamkeit von Dentinhaftvermittlersystemen
  • 1997–1999 Wissenschaftlicher Assistent an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in der Abteilung Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik (Direktor Prof. Dr. J.R. Strub)
  • seit 1999 Oberarzt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie (Direktor: Prof. Dr. H.- G. Schaller)
  • 2009 Habilitation an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • seit 2009 Ltd. Oberarzt und stellv. Direktor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie (Direktor: Prof. Dr. H.-G. Schaller)
  • 2014 Ernennung zum apl.-Prof. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • seit 2007 Spezialist Endodontie der DGEndo und Kammerzertifikat der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt für das Gebiet der Endodontie
  • zahlreiche Gutachtertätigkeiten für internationale Fachzeitschriften
  • Autor zahlreicher nationaler und internationaler Publikationen
  • umfangreiche Referententätigkeit im Rahmen von wissenschaftlichen Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen
  • Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften (DGZMK, DGZ, DGI, DGET, IADR, CED) und Vorstandsmitglied der DGET und der Gesellschaft für ZMK der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • seit 2011 Fortbildungsreferent im Vorstand der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt
  • seit 2012 Vorsitzender der Gesellschaft für ZMK der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und von 2013–2019 Präsident der DGET

Info

Im Rahmen der Tutorial-Reihe der DGKZ zu „Gesunden und schönen Zähnen“ gab Prof. Dr. Gernhardt in seinem Webinar zum Thema „Komposite in der Ästhetischen Zahnmedizin“ einen aktuellen Überblick zu den Indikationen restaurativer Maßnahmen, Entwicklungen und deren klinischen Einsatz im Bereich der Ästhetischen Zahnmedizin.

Die Indikationen im Bereich der Ästhetischen Zahnmedizin mittels restaurativer Verfahren sind vielfältig und schließen neben kariösen Läsionen und sog. nicht kariogenen Zahnhartsubstanzverlusten, Zahnverbreiterungen zum Diastemaschluss, den Aufbau von hypoplastischen Zähnen, Formkorrekturen im parodontal geschädigten Gebiss sowie Rekonstruktionen an abradierten Zähnen ein.

Die Restaurative Zahnmedizin kann mit modernsten Materialien direkte minimal­invasive Lösungen anbieten und es müssen weder entsprechende Präparationsmaßnahmen noch die damit verbundenen bisweilen negativen Folgen in Kauf genommen werden. Weiterentwicklungen in der direkten Restaurationstechnik mit Kompositmaterialien der letzten Jahrzehnte bestanden zumeist darin, die Anwendung der Komposite und Haftvermittlersysteme zu vereinfachen und dennoch ästhetisch, sicher und erfolgreich zu machen. Üblicherweise werden lichthärtende Komposite aufgrund ihrer Polymerisationseigenschaften und der limitierten Durchhärtungstiefe in Schichttechnik und Einzelinkrementen verarbeitet. Einen neuen Ansatz verfolgen sogenannte thermovisköse Bulk-Fill-Komposite, die neben den bekannten Materialien auch in der Ästhetischen Zahnmedizin ihren Einsatzbereich haben.

 

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