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Branchenmeldungen 28.02.2011

49. Bayerischer Zahnärztetag eröffnet

49. Bayerischer Zahnärztetag eröffnet

Mit einem gelungenen Festakt eröffnete der Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer, Michael Schwarz, im Münchener ArabellaSheraton Grand Hotel den 49. Bayerischen Zahnärztetag. Rund 1.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland werden in diesem Jahr von der Bayerischen Landeszahnärztekammer erwartet.

Gestern Abend begrüßte Michael Schwarz die Teilnehmer des 49. Bayerischen Zahnärztetages im Ballsaal des Münchner Sheratons. Höhepunkt des Festaktes war der Vortrag von Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel zum Thema „Mensch sein – Mensch werden. Der Einfluss der Medizin auf die Grundlagen unserer Existenz“, der damit gleich an den erfolgreichen Auftakt des Bayerischen Zahnärztetages vom letzten Jahr anknüpfte.



Bereits am Nachmittag waren die kostenlosen Firmenworkshops, die unter anderem zu den Themen Implantologie und Zahnaufhellung stattfanden, gut besucht. In den nächsten beiden Tagen haben die teilnehmenden Zahnärzte beim wissenschaftlichen Kongress nun die Möglichkeit, alles zum diesjährigen Schwerpunktthema „Risikomanagement: Behandlung planen – Qualität sichern“ zu erfahren und sich mit Kollegen über diesen wichtigen Bereich der Zahnheilkunde auszutauschen. Auch für das Zahnärztliche Personal wird wieder eine hochkarätige Fortbildung zum Thema „Professionelles Praxismanagement als Erfolgskonzept“ geboten. Schließlich diskutiert der 11. Deutsche Zahnärzte Unternehmertag am Samstag über „Zahnärzte zwischen Medizin und Markt“ und geht dabei der kritischen Frage auf den Grund: „Lohnt es sich noch, Zahnarzt zu sein?“ Die Bayerische Landeszahnärztekammer beweist damit einmal mehr ein sicheres Gespür für die aktuellen berufspolitischen Sorgen der Zahnärzte: „Die Diskussion um die Einführung des Gesundheitsfonds und die Neufassung der Gebührenordnung für Zahnärzte sind nur zwei von vielen Beispielen dafür, mit welchen Rahmenbedingungen und Perspektiven der zahnärztliche Berufsstand leben muss. Einerseits droht der Abfluss von Mitteln in Millionenhöhe, andererseits verweigert die Politik eine angemessene Anpassung der Honorierung zahnärztlicher Leistungen. Die Politik bürdet dem Berufsstand damit nicht nur die Lasten einer desaströsen Reformpolitik auf, sondern überlässt ihn ungeschützt den daraus resultierenden wirtschaftlichen Risiken.“, so Präsident Schwarz in der ZWP today 7+8. Seine Antwort auf die provokante Frage, ob sich der Beruf des Zahnarztes überhaupt noch lohne, lautet: „Ja! Aber es muss sich etwas ändern.“ Schwarz fordert von der Politik und insbesondere von den bayerischen Entscheidungsträgern, dass diese Verantwortung übernehmen, „wenn es darum geht, das Gesundheitswesen frei und zukunftsoffen auszugestalten“. Über diese Forderungen wird Michael Schwarz gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Bayerischen Landeszahnärztekammer, Christian Berger, sowie den Referenten Dr. Axel Seidel, Prof. Dr. Johannes Georg Bischoff und Dr. Rainer Hess beim 11. Deutschen Zahnärzte Unternehmertag ausführlich diskutieren.
 
17.10.2008

Foto: © BLZK
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