Branchenmeldungen 25.08.2026

Aligner-Therapie im Praxisalltag: Vom Zusatz­angebot zum integrierten Behandlungskonzept

ALIGN TECHNOLOGY – Aligner-Therapie ist längst mehr als eine ästhetische Zusatzleistung. Wie sie sich erfolgreich in den Praxisalltag integrieren lässt, zeigen die Zahnärztinnen Michaela Sehnert aus Halle (Saale), die seit 2017 mit dem Invisalign®System arbeitet, und Sümeyye Kozan aus Düsseldorf, die ihre Invisalign Fortbildung 2025 abgeschlossen hat. 

Aligner-Therapie im Praxisalltag: Vom Zusatz­angebot zum integrierten Behandlungskonzept

Foto: Align Technology

Trotz unterschiedlicher Erfahrungsstufen kommen beide zu einem ähnlichen Schluss: Der Erfolg hängt weniger von der Technik als von klaren Prozessen, guter Planung und einem ganzheitlichen Behandlungskonzept ab.

Interessierte Zahnärzte aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein können sich über das Invisalign® Digital Mentoring Programm informieren und anmelden unter www.invisalign.de/gp/become-a-provider.

Von der Entscheidung zur Integration

Für Sümeyye Kozan stand von Beginn an der medizinische Mehrwert im Vordergrund. Invisalign Aligner schaffen aus ihrer Sicht bessere funktionelle und restaurative Voraussetzungen und sind heute fester Bestandteil ihrer Praxis. „Invisalign Aligner und der iTero Intraoralscanner sind aus dem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken“, sagt sie. Ausschlaggebend für die Nutzung des Invisalign Systems waren das Gesamtpaket aus Schulungen, Planungssupport und Community.

Auch Michaela Sehnert betrachtet Aligner als festen Bestandteil moderner Zahnmedizin. „Aligner sind bei uns kein Add-on, sondern Teil eines durchgängigen Denksystems.“ Die eigentliche Herausforderung liege dabei weniger in der Behandlung als in der Planung. Der digitale Behandlungsplan sei entscheidend für sichere und vorhersagbare Ergebnisse.

Beide Zahnärztinnen betonen zudem die Bedeutung der richtigen Fallauswahl. Neben der klinischen Erfahrung spiele vor allem die Patienten-Compliance eine zentrale Rolle. Ebenso wichtig sei ein eingespieltes Team. Delegierbare Aufgaben wie das Scannen oder vorbereitende Maßnahmen schaffen effiziente Abläufe und entlasten den Praxisalltag.

Aligner verändern den Blick auf Zahnmedizin

Mit der Integration der Aligner-Therapie verändert sich auch die klinische Perspektive. Sümeyye Kozan prüft heute häufiger, wie sich eine Ausgangssituation zunächst minimalinvasiv verbessern lässt, bevor restaurative Maßnahmen erfolgen. „Für mich ist die Aligner-Therapie ein wichtiger Baustein in meinem substanzschonenden Behandlungskonzept geworden.“

Auch Sehnert beschreibt einen Perspektivwechsel: Statt einzelne Zähne isoliert zu betrachten, rücken Funktion, Ästhetik und langfristige Behandlungsergebnisse stärker in den Fokus. „Dieser Gedanke verändert, wie man Zahnmedizin denkt.“

Beide sehen daher eine wachsende Bedeutung der Aligner-Therapie in der Allgemeinzahnheilkunde. Erfolgreiche Behandlungen beginnen nicht erst mit dem ersten Aligner, sondern mit digitaler Diagnostik, strukturierter Planung, Patientenaufklärung und einem gut geschulten Team. So wird aus einer einzelnen Therapieoption ein integrierter Bestandteil moderner, patientenzentrierter Zahnmedizin.

Dieser Beitrag stammt von dem Anbieter und spiegelt nicht die Meinung der Redaktion wider.
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper