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Branchenmeldungen 25.07.2016

Dentsply Sirona Implants: Die große Freiheit

Dentsply Sirona Implants: Die große Freiheit

Im Herbst 2016 geht Dentsply Sirona Implants ‚on Tour’. Die drei Veranstaltungen in Köln (17.9.), Hannover (15.10.) und Mannheim (22.10.) stehen unter dem Motto „15 Jahre XiVE Live“. Dentsply Sirona Implants hat im Vorfeld mit den XiVE-Pionieren Privatdozent Dr. Jörg Neugebauer und Dr. Peter Gehrke gesprochen, die auch die Schirmherren der Roadshow sind.

Vor 15 Jahren waren beide als Mitglieder des XiVE-Projektteams auf der Suche nach der ‚großen Freiheit’ in der Implantologie. Das Ergebnis: Ein ebenso bewährtes wie aktuelles Implantatsystem, das den Anwendern chirurgische Flexibilität und prothetische Vielfalt eröffnet.

Herr Dr. Neugebauer, Herr Dr. Gehrke, was würden Sie sagen, warum man zur Roadshow kommen soll?

Neugebauer: Die Implantologie hat sich in den letzten 15 Jahren stark gewandelt. XiVE erfüllt heute immer noch die Anforderungen an eine moderne implantologische Versorgung. In dieser Veranstaltungsreihe wird der Teilnehmer verstehen, welche Vielfalt an Optionen das Implantatsystem bietet und wie Patienten auch in den nächsten Jahrzehnten mit einer langzeitstabilen Versorgung therapiert werden können.

Gehrke: Das Programm der Veranstaltung deckt alle praxisrelevanten Fragen von der Chirurgie über die Prothetik bis hin zu den Aufgaben der Labore ab. Die Vielfalt der Referenten erlaubt auch verschiedene Blickwinkel zu einem Thema und gibt so wertvolle Praxistipps für die Anwender.

Das Kongressmotto lautet: „XiVE Live – 15 Jahre Implantology unlimited“. Was bedeutet das?

Gehrke: Wir wollten ein Implantatdesign für alle Indikationen und alle Knochenklassen entwickeln, das zuverlässig und prothetisch vorhersagbar funktioniert. Sozusagen ein ‚Brot-und-Butter’-Standardimplantat. Vor 15 Jahren gab es praktisch für jede Indikation ein eigenes Implantat. XiVE ist dagegen als universell einsetzbares Implantat für die tägliche Praxis konzipiert und bietet alle Freiheiten. Es ist genauso ideal einsetzbar für die Einzelzahnversorgung in der ästhetischen Zone, wie für Versorgungen im teilbezahnten oder zahnlosen Kiefer.

Herr Dr. Neugebauer, Sie waren Abteilungsleiter für Produktentwicklung und Positionierung der damaligen Friadent GmbH, der heutigen Dentsply Sirona Implants. Was waren die Hintergründe für ein neues Implantatsystem?

Neugebauer: Für die Entwicklung von XiVE wurde ein Projektteam mit Vertretern aus allen Abteilungen des Unternehmens formiert. Alle haben ihre Ideen aus Sicht der Herstellung, der internationalen Vermarktung, der wissenschaftlichen Absicherung und natürlich der klinischen Anwendung mit eingebracht. Ziel war es, für den Markt ein starkes Implantatsystem zu konzipieren. Der Erfolg war und ist sensationell. Die ausgearbeiteten Behandlungskonzeptionen haben funktioniert und funktionieren noch heute. Das zeigt die treue Anwenderschaft. Bauteile wie zum Beispiel der Einbringpfosten wurden als TempBase so aufgewertet, dass sie in Form eines 3-in-1-Konzepts Einbringpfosten, Indexregistrierung und zusammen mit der TempBase Cap eine provisorische Versorgung nahe an der finalen Krone ermöglicht. Ähnliche Konzepte werden heute von anderen Herstellern kopiert.

Eine kleine Anekdote: Die IDS ist ja immer ein Meilenstein für die Dentalindustrie und wir hatten als Projektteam die klare Zielsetzung, dass alles zur IDS fertig sein musste. Auf unserer Liste waren selbst Histologien zur Sofortversorgung aufgeführt. Außer den Projektmitgliedern hielt das niemand für realistisch. Wir haben hart gearbeitet, manchmal im 3-Schicht-Betrieb. Es wurde alles fristgerecht fertig und das Team durfte sich eine Reise gönnen. Wohin es ging, wird auf der Roadshow verraten.

Herr Dr. Gehrke, Sie waren damals der Marketingleiter International und ebenfalls Mitglied des XiVE-Projektteams. Was war das Besondere an der Entwicklung des XiVE-Systems?

Gehrke: Das war zu einer Zeit – ähnlich wie heute –, in der man dachte, dass es eigentlich genug Systeme gibt. Unser Konzept der Innensechskantverbindung war außergewöhnlich. Diese sorgt für eine hohe Stabilität und minimiert die Mikrobewegung zwischen Implantat und Aufbau. Vieles, was damals nicht selbstverständlich war und sehr kontrovers diskutiert wurde, hat sich als richtig bewahrheitet. Trotz permanenter Weiterentwicklungen ist XiVE im Kern noch dasselbe Implantat. Das erfüllt mich mit echter Freude.

Herr Dr. Neugebauer, bis heute gibt es einen großen Bedarf an Implantaten mit einer Flach-zu-Flach- oder „Butt Joint“-Verbindung. Was sind die chirurgischen und prothetischen Vorteile von XiVE?

Neugebauer: Gerade für die Sofortversorgung ist eine hohe Primärstabilität und eine einfache, verlässliche Applikationstechnik wichtig. Dies lässt sich am sichersten mit der XiVE-Aufbauverbindung erreichen. Wir hatten die Aufbauverbindung des damaligen FRIALIT-2-Implantats optimiert, das 2001 bereits zehn Jahre erfolgreich auf dem Markt war. Man kann sagen, dass wir beim XiVE-System eine Implantat-Aufbauverbindung haben, die sich seit insgesamt 25 Jahren bewährt hat und nicht verändert wurde. Alle Bauteile sind immer noch kompatibel.

Heute arbeite ich in einer Praxis, in der viele Implantate verschiedenster Hersteller gesetzt werden. Ich beobachte intensiv die Periimplantitistherapie und kann sagen, dass im Vergleich zu anderen Systemen bei XiVE-Implantaten nur äußerst selten mal ein Problem auftaucht.

Herr Dr. Gehrke, Sie sind bekannt für Ihren hohen Anspruch an ästhetische Versorgungen. Welche prothetischen Erfahrungen haben Sie mit XiVE gesammelt?

Gehrke: Besonders in der funktionellen Versorgung im Seitenzahnbereich ist XiVE ein System, mit dem ich schnell und vorhersagbar gute ästhetische Ergebnisse erreichen kann. Anfangs noch mit den Standardaufbauten – damals hatten wir aber auch noch ‚Standardansprüche’. Heute setzen wir die patientenindividuellen CAD/CAM-Aufbauten von ATLANTIS ein. Das ist ideal für die individuelle Weichgewebsausformung und erlaubt auch die Verbindung mit der Perioprothetik. Aber auch im Frontzahnbereich zeigen die XiVE-Implantate verlässliche und ästhetische Langzeitergebnisse sowohl bei der Sofort- als auch bei der Spätversorgung.

Das TempBase-Konzept war zunächst ein chirurgisches, bei dem man die Option auf eine Sofortversorgung ermöglichte. Ich verwende dieses Konzept aber auch für temporäre Versorgungen und für die Spätversorgung. Die temporäre Versorgung spielt für die Ästhetik insbesondere im Bereich des Emergenzprofils eine große Rolle, da deren Qualität ausschlaggebend für die Ergebnisse ist.

Werfen Sie einen Blick in die Zukunft von XiVE!

Gehrke: In der immer komplexer werdenden Implantologie brauchen wir schlanke Therapiekonzepte, die die Behandlung nicht verkomplizieren, sondern vorhersagbar vereinfachen. Für XiVE wünsche ich mir im digitalen Workflow, dass aus den ‚Insellösungen’, die es nach dem heutigem Stand der Forschung zurzeit noch gibt, baldmöglichst ein vollständiger digitaler Ablauf wird, der mir als Prothetiker erlaubt, von der digitalen Abdrucknahme bis hin zur Eingliederung alle Arbeitsschritte lückenlos abzudecken. Dann ist XiVE wirklich ein System für alle Indikationen in Chirurgie und Prothetik.

Neugebauer: Wer sich für die Zukunft von XiVE interessiert und die faszinierenden Möglichkeiten und Freiheiten dieses Implantatsystems besser kennenlernen möchte, sollte unbedingt die Gelegenheit nutzen, eine der drei Roadshow-Termine zu besuchen.

Herr Dr. Neugebauer, Herr Dr. Gehrke, vielen Dank für das Gespräch.

Quelle: Dentsply Sirona Implants

Foto: © Dentsply Sirona Implants
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