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Branchenmeldungen 24.10.2018

Übertragungsinstrumente: Die letzte Schnittstelle zum Patienten

Übertragungsinstrumente: Die letzte Schnittstelle zum Patienten

Die Instrumente des Zahnarztes sind integraler Bestandteil und das Herzstück einer jeden Behandlung. Sowohl zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen als auch kompliziertere operative Eingriffe kommen nicht ohne den Einsatz von Instrumenten aus. Sie sind für den Praxisalltag unverzichtbar und daran wird sich auch in Zukunft erst mal nichts ändern.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Entwicklungen in der digitalen Industrie und die zunehmende Nachfrage nach dentalen Gesamtlösungen die Zukunft der Zahnheilkunde maßgeblich mitgestalten, könnte man den Eindruck gewinnen, dass zahnärztliche Übertragungsinstrumente, wie etwa Handstücke, Winkelstücke oder Turbinen, an Bedeutung verlieren. Dies erscheint natürlich mit Blick darauf, dass die Anschaffung von einzelnen Instrumenten keine allzu große Investition für den Zahnmediziner darstellt, mehr als verständlich. Allerdings wird vermutlich jeder Zahnmediziner auf Nachfrage hin bestätigen, dass das Arsenal an zahnärztlichen Instrumenten in seiner Gesamtheit einen sehr bedeutenden Wert innerhalb der Investitionen einer jeden Praxis darstellt. Und auch künftig wird sich erst einmal nichts daran ändern, dass Übertragungsinstrumente die letzte Schnittstelle zum Patienten darstellen. Man könnte sie durch ihren stets direkten und mechanischen Kontakt zum Patienten als Übertragungsmittel des zahnärztlichen Handwerks bezeichnen: So vermögen es Instrumente zum einen natürlich, das Patientengefühl durch ihre Laufruhe und Vibrationsfreiheit positiv zu beeinflussen, und zum anderen können sie sowohl die Behandlungsqualität steigern als auch die zahnärztliche Kunst im Allgemeinen maßgeblich unterstützen. Folglich darf man den zahnärztlichen Instrumenten ihre Wichtigkeit im Praxisalltag keineswegs absprechen.

Fertigungsqualität und Aufbereitungsmöglichkeiten

Bei der Anschaffung kommt es auf einige wichtige Faktoren an. So müssen die zahnärztlichen Handstücke zunächst eine hohe Fertigungsqualität aufweisen, um einen langlebigen medizinischen Einsatz zu gewährleisten. Denn andernfalls sind – ehe man sichs versieht – mit der Anschaffung von Instrumenten höhere Investitionskosten für den Zahnarzt verbunden als nötig. Die Anschaffung qualitativ hochwertiger Instrumente, die aus langlebigen Fertigungsmaterialien hergestellt sind, sollte daher stets als langfristige Investition betrachtet werden und für den Zahnarzt höchste Priorität haben. Was die Sterilisierung und Desinfizierung betrifft, so haben neben der Fertigungsqualität von Instrumenten deren Aufbereitungsmöglichkeiten besondere Bedeutung. Der „semikritische“, also nichtinvasive Einsatz mit Schleimhautkontakt und der „kritische“ Gebrauch, welcher haut- und schleimhauteindringend und demnach oft mit Blutkontakt verbunden ist, geht immer mit entsprechenden Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen einher. Eine richtige Aufbereitung umfasst sowohl die äußere und innere Reinigung der Geräte als auch deren Desinfektion und die anschließende Pflege. Nicht selten weisen zahnärztliche Geräte im Anschluss an Behandlungen hartnäckige Verschmutzungen durch Blut, Speichel und sonstiges Sekret auf. Bei solch starken äußeren Verschmutzungen müssen die Übertragungsinstrumente zunächst manuell einer proteinlösenden Reinigung unterzogen werden, bevor sie im Anschluss dazu maschinell aufbereitet werden können. Auf diese hartnäckigen Verschmutzungen muss das Praxispersonal angemessen reagieren können und hat es natürlich um ein Vielfaches leichter, wenn der Hersteller von Übertragungsinstrumenten effektive Reinigungsmöglichkeiten bei der Entwicklung seiner Produkte mitbedacht und bei der Fertigung umgesetzt hat. Es ist essenziell, dass die Produkte aus äußerst langlebigen Materialien, wie zum Beispiel Edelstahl oder Titan, hergestellt werden, die eine dauerhafte Aufbereitung nach hiesigen Standards zulassen und garantieren.

Innovative Produkte für individuelle Bedürfnisse

Ein in vielerlei Hinsicht führender Hersteller, der sich auf die Entwicklung und Fertigung hochqualitativer Instrumente mit effizienten Reinigungsmöglichkeiten spezialisiert hat, ist das japanische Unternehmen NSK. Hinsichtlich der Entwicklung von neuen Produkten stehen die Bedürfnisse von Zahnärzten und Zahntechnikern bei dem Unternehmen seit jeher im Mittelpunkt. NSK misst zahnärztlichen Instrumenten und ihrem Gebrauch im Praxisalltag eine große Bedeutung bei: Bei der Produktion wird besonderes Augenmerk auf eine enorm hohe Qualität, ein innovatives Design und erschwingliche Preise gelegt, um am Ende durch eine breit aufgestellte Produktpalette auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse von Zahnmedizinern und Patienten angemessen reagieren zu können. So werden die Produkte aus langlebigen und hochwertigen Fertigungsmaterialien, wie etwa Edelstahl oder Titan, hergestellt, welche sämtlichen äußeren Einflüssen trotzen. Was das immer wichtiger werdende Thema Prophylaxe betrifft, so führt das Unternehmen mit dem „Varios Combi Pro“ ein Gerät im Sortiment, welches Ultraschall- und Pulverstrahltechnologie vereint.

„Wir stellen hochwertige Instrumente her, deren Einsatz immer auch mit der Frage der korrekten und sicheren Aufbereitung einhergeht“, betont Eiichi Nakanishi, Präsident und CEO von NSK. In diesem Zusammenhang bietet das zukunftsorientierte Unternehmen unterschiedliche Aufbereitungsgeräte an, wie zum Beispiel einen B-Klasse Autoklaven sowie ein innovatives Reinigungs-, Desinfektions- und Pflegegerät. Das Unternehmen möchte dem selbst auferlegten Anspruch gerecht werden, Kundenerwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen und dem Zahnmediziner durch innovative und zukunftsweisende Instrumente ein einfacheres, schnelleres und sichereres Arbeiten zu ermöglichen.

Autor: Johannes Liebsch

Foto: vitec/Shutterstock.com
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