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Branchenmeldungen 23.04.2015

Digitaler Workflow zum Ausprobieren

Antje Isbaner
Antje Isbaner
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Digitaler Workflow zum Ausprobieren

Bei Dentsply Sirona in Bensheim hatten Medienvertreter am 17. Mai die Möglichkeit, sich rund um die Themen 3-D Röntgen und Röntgensoftware zu informieren. Dabei lag der Fokus auf dem eigenen Handanlegen und Ausprobieren. So wurde den Teilnehmern die Technologie nicht nur in der Theorie vorgestellt, vielmehr konnten sie sich selbst von dessen Leistungsfähigkeit überzeugen.

Dreidimensionale bildgebende Verfahren sind heutzutage aus der modernen Zahnheilkunde nicht mehr wegzudenken. Sie verfeinern und vereinfachen die Diagnostik ebenso wie die Behandlungsplanung und Therapie und bieten zudem eine erhöhte Sicherheit für Patient und Behandler. Auch in Bezug auf die Kommunikation der Befunde und die Dokumentation der Vorgehensweisen geben 3-D-Verfahren Patienten eine größere Transparenz und Behandlern mehr Sicherheit in der Umsetzung und Kontrolle.

Impressionen der Veranstaltung

Daher veranstaltete die Dentsply Sirona ein Röntgentraining für Journalisten. Der erfahrene Leiter für technisches Training der Dental Akademie Sebastian Schäfer und der Produktmanager für Extraorale Bildgebende Systeme Achim Rubacek erläuterten den Pressevertretern alle Prozesse rund um das digitale Röntgen und den digitalen Workflow. Dabei wurden die einzelnen Systeme vorgestellt, zu denen die Panorama-, Hybrid- und 3D-Röntgensyteme ORTHOPHOS XG, ORTHOPHOS SL und GALILEOS zählen. Besonders hervorgehoben wurde die jüngste Innovation bei der Panorama-Bildgebung: der Direct-Convention-Sensor. Er erzeugt aus den Röntgenstrahlen unmittelbar elektrische Signale und geht dabei nicht, wie bisher üblich, den Zwischenschritt über eine Umwandlung in Licht. Dadurch weisen diese Röntgenbilder eine bessere Bildqualität mit hoher Zeichenschärfe auf und das bei reduzierter Strahlendosis.

Der Fokus beim eintägigen Röntgentraining lag auf dem Thema Integration, denn die Produkte von Dentsply Sirona können problemlos miteinander vernetzt werden. Die Basis bildet hierbei die Röntgensoftware SIDEXIS 4. Hierzu erklärte Sebastian Schäfer: „Mit SIDEXIS 4 können wir nicht nur Panorama- und andere Röntgendaten bearbeiten, sondern den kompletten digitalen Workflow abbilden.“

Davon konnten sich dann die Teilnehmer der Veranstaltung auch selbst überzeugen. Neben einer spannenden Werksführung über die gesamte Produktionsstätte in Bensheim hatten sie die Möglichkeit, beim Hands-on Training die Diagnosesoftware aus nächster Nähe kennenlernen. So wurden die einzelnen Arbeitsschritte der implantologischen Behandlungsplanung mit der Röntgensoftware SIDEXIS 4 durchgespielt. Über die direkte Schnittstelle GALILEOS Implant konnte man die Planung eines implantologischen Eingriffes vornehmen und sich dabei von der einfachen und übersichtlichen Struktur sowie von der intuitiven, workflow-optimierten Bedienung überzeugen. Eine nicht alltägliche Erfahrung!

Den Abschluss bildete die Darstellung einer kompletten integrierten Implantologie mit dem Vier-Schritt-Programm: Scan, Plan, Place und Restore. Der gesamte Prozess kann inhouse vom Zahnarzt vorgenommen werden. Im ersten Schritt „Scan“ benötigt man Informationen zu Weichgewebe und Knochenangebot, die man zum einem mit einem CEREC-Aufnahmegeräte (z.B. Bluecam oder Omnicam) und zum anderen mit einem digitalen Volumentomographen (z.B. ORTHOPHOS SL) erfasst. Als Zweites steht die Planungsphase an. Die CEREC und Röntgendaten werden in der GALILEOS Implant Software zusammengeführt und eine präzise Positionierung und Ausrichtung des Implantates ist nun möglich. Die sichere Umsetzung wird durch eine passgenaue Bohrschablone ermöglicht, die auch innerhalb einer Stunde in-house mit einer Schleifeinheit (z.B. CEREC  MC X) gefräst oder bei SICAT zentral gefertigt werden kann.

Mit Hilfe der Bohrschablone kann nun im dritten Schritt „Place“ dem Patienten minimalinvasiv und in richtiger Position und geplanter Höhe das Implantat eingesetzt werden. Die finale Versorgung erfolgt in der letzten Phase „Restore“. Dank CEREC kann nun ein individuelles Abutment mit passender Krone oder auch eine direkt verschraubte Krone gefertigt werden. Spannend war auch die Kombination des neuen CEREC Speedfire-Ofens mit CEREC Zirconia. So können Zahnärzte Vollkronen und Brücken aus hochwertigem Zirkonoxid auch in der eigenen Praxis anfertigen, während der Patient dazwischen nur kurz wartet.

Deutlich wurde am Ende des Röntgentrainings, dass Dank des enormen technischen Fortschritts die digitale Röntgentechnologie heutzutage viele Möglichkeiten für eine sichere und minimalinvasive Zahnmedizin bietet - von der Behandler wie Patienten gleichermaßen profitieren können.

Foto: © OEMUS MEDIA AG
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