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Branchenmeldungen 24.05.2012

Erfolgreicher Astra Tech World Congress 2012 in Göteborg

Erfolgreicher Astra Tech World Congress 2012 in Göteborg

Grösster zahnmedizinischer Kongress Europas übertraf alle Erwartungen. Ein Beitrag von Johannes Eschmann

Regen und Wind erwarteten die über 3‘000 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern am Astra Tech World Congress in Göteborg, der lebensfrohen Stadt am Kattegat. Dabei stand in der Einladung: „Willkommen im Schwedischen Frühling“. Kaum im Kongresszentrum eingetroffen, ging es für die 65 Teilnehmer aus der Schweiz zur Registratur und in die ersten Vorträge. Es sollten drei informative Tage folgen. Über 150 Referenten berichteten vom 9. bis 12. Mai über ihre Erfahrungen und aus der Forschung. Dr. med. dent. Lothar Frank berichtet in den nächsten Ausgaben ausführlich über das wissenschaftliche Programm.

Blick zurück und in die Zukunft

Das Programm unter dem Motto: „Creating the future by going back to the roots“, passte perfekt zu Göteborg. In der Stadt am Kattegat ist nicht nur Astra Tech zuhause, hier begann auch mit der Entdeckung der Osseointegration durch Per-Ingvar Brånemark die dentale Implantologie.

Die Leiter des wissenschaftlichen Komitees hielten die Eröffnungsvorträge: Prof. Tomas Albrektsson, der als junger Zahnarzt die Pionierarbeit von  Per-Ingvar Brånemark begleitet hat, sprach über „50 Jahre Osseointegration – Was bringt die Zukunft?“, Prof. Jan Lindhe unterstrich die therapeutischen Möglichkeiten von Implantatversorgungen.

Prof. Christoph Hämmerle setzte den Kontrapunkt und thematisierte den Fortschritt der digitalen Technik und wie sich in Zukunft die Arbeit in der Praxis und im Labor verändern wird.

Von Elfen, Trollen und ABBA

Den Gästen wurde nicht nur herausragende Wissenschaft geboten:

Am Donnerstagabend war Göteborgs Opernhaus Kulisse einer Show aus Mythologie mit Elfen, Trollen, Jack Frost und südschwedischen Spezialitäten frisch aus dem Meer. Ein Blick hinter die Kulissen stand jedem offen, der sich für Kostüme, Requisiten, Geschichte,  Maske und Spezialeffekte interessierte.

Das „International Dinner“

am Freitag stand im Zeichen der Jahreszeiten. Der Wechsel des Lichts, von Dämmerung und Nacht bis zur Mitternachtssonne, vom Winter zum Sommer bestimmt den Lebensrhythmus der Nordländer. Nachdem der mystische Teil beendet und die Teller abgeräumt waren, ging es mit ABBA-Songs richtig los. Im Nu stieg die Stimmung in der riesigen Halle. Die anschliessende Party lockte zum Tanzen und Feiern.

Starke Schweizer Präsenz in Göteborg

65 Schweizer beim Astra Tech World Congress in Göteborg. Johannes Eschmann begleitete die Teilnehmer.

 Bereits am Flughafen wurden die Schweizer mit einem Schild begrüsst und die Teilnehmer zum Hotel begleitet. Mit einem „Schweizerabend“ am Sitz von Astra Tech Dental in Mölndal und einer Führung durch das Schulungszentrum mit anschliessendem Nachtessen wurden die Teilnehmer freundlich auf den Kongress eingestimmt. Claude Nusbaumer, Geschäftsführer von Astra Tech in Lausanne freute sich, dass die Schweizer nicht nur in der Zahl der Referenten, sondern auch der Teilnehmer, überdurchschnittlich gut repräsentiert seien.

Am Hauptsitz hat Astra Tech ein modernes Schulungszentrum eingerichtet. Live-OP’s können in der Aula über Video und aus dem Schulungsraum durch eine Glasscheibe getrennt,  verfolgt werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit mit dem OP-Team zu kommunizieren.

Für Zahntechniker wurden Laborarbeitsplätze mit allen technischen Geräten eingerichtet. Das Design- und Fräszentrum in dem die individuellen Atlantis Abutments gefertigt werden liegt nur ein paar Gehminuten entfernt. Im laufenden Jahr soll hier die magische Grenze von total einer Million verkaufter Abutments überschritten werden.

Am Freitagabend trafen sich die Schweizer Teilnehmer und Referenten nochmals beim offiziellen Dinner im Scandinavium, begleitet vom Astra Tech Team Schweiz.

Foto: © Johannes Eschmann
Individuell hergestellte Abutment-Systeme im Vergleich
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