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Branchenmeldungen 24.08.2018

Es gibt Implantate und es gibt REPLICATE

Georg Isbaner
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Es gibt Implantate und es gibt REPLICATE

Bei einem Treffen zwischen der OEMUS MEDIA AG und den Machern von REPLICATE – dem wurzelidentischen Implantatsystem „made in Berlin“ – tauschte man sich über die Innovationsvorteile kleinerer und mittelständischer Unternehmen aus. Im Mittelpunkt der Gespräche stand natürlich das REPLICATE-System selbst.

In Zeiten der zahnmedizinischen Großakquisen rund um die finanzstärksten Dental-AGs gibt es sie noch – die Innovationsschmieden aus dem Start-up-Milieu und dem deutschen Mittelstand. Wie kleine „gallische Dörfer“ trotzen sie mit ihren begehrten, aber patentgeschützten Erfindungen der finanziellen Schlagkraft der Großkonzerne. So auch die Macher von REPLICATE – dem wurzelidentischen Implantatsystem „made in Berlin“.

Rüdger Rubbert, Genius und CEO von Natural Dental Implants, sowie Ingo Fritz, Vice President Sales des Unternehmens, trafen sich zum gegenseitigen Austausch und zur medialen Strategieplanung mit Vertretern der OEMUS MEDIA AG. Als Medien-Unternehmen ist man immer auf der Suche nach interessanten Produkten, die das Potenzial zum „Game Changer“ haben. In der Tat betrachtet REPLICATE-Erfinder Rubbert sein System, das sowohl als Keramik- oder Titanversion (Letzteres mit Glaslot verschmolzenem Keramikaufbau) angefertigt werden kann, nicht als eine weitere Systemvariation von Implantaten, sondern als dritten Weg, neben der herkömmlichen Konservierenden Zahnmedizin und (Implantat-)Prothetik. Schließlich sei das Indikationsspektrum limitiert auf Sofortimplantationen nach Zahn- bzw. Wurzelextraktion. Die Alveole wird nämlich anstelle einer Implantatschraube mit einer wurzelidentischen Kopie des vorherigen Zahnes versorgt. „Bei unserem System muss sich nicht der Patient an die Schraube anpassen, sondern wir passen das Implantat an den Patienten an – individuell, nach Vorlage des alten Zahnes“, so Rubbert. Ingo Fritz berichtete von einer Patientenumfrage, worin über 70 Prozent der Befragten angaben, eher eine originalgetreue Kopie ihres extraktionswürdigen Zahnes eingesetzt bekommen zu möchten als ein herkömmliches Schraubenimplantat. Sicher sind solche hausgemachten Studien tendenziös und mit Vorsicht zu genießen. Aber dass mit diesem System Patientengruppen erschlossen werden können, die sich für eine konventionelle Implantattherapie nicht unbedingt erwärmen ließen, liegt auf der Hand. Zumal das minimalinvasive Vorgehen beim REPLICATE-Protokoll (vorsichtige Extraktion und Aufbereitung der Alveole, Flapless Surgery, sofortige Unterstützung der eventuell noch vorhandenen bukkalen Lamelle im Frontzahnbereich und des sensiblen Weichgewebes durch die anatomisch identische Alveolengeometrie des Implantatkörpers etc.) für zusätzliche Überzeugungskraft beim Patienten sorgen dürfte.

So individuell jedes wurzelidentische Implantat ist, so maßgeschneidert und flexibel muss auch die mediale Kommunikation mit der Zahnärzteschaft ausfallen. Die OEMUS MEDIA AG bietet mit ihrer umfänglichen Media-Struktur aus Veranstaltungen, Print- und Online-Medien sowie eigener Full HD-Video-Produktion (Streaming von Live-Operationen, Tutorials, Webinaren etc.) eine ideale Plattform für zielgruppengenaue Unternehmenskommunikation.

Übrigens hat die OEMUS MEDIA AG im Implantologie Journal 5/2014 als erster zahnmedizinischer Fachverlag in Deutschland einen Fachartikel (Dr. Anna Jacobi) über das REPLICATE-System veröffentlicht.

Foto: OEMUS MEDIA AG
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