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Branchenmeldungen 04.08.2017

Zu viel Zucker macht depressiv: Männer besonders gefährdet

Zu viel Zucker macht depressiv: Männer besonders gefährdet

Wer zu viele Süßigkeiten vertilgt, schadet langfristig nicht nur den Zähnen, sondern fördert auch psychische Störungen, wie Angstzustände und Depressionen, berichteten kürzlich britische Forscher des University College London in einer groß angelegten Studie. Männer seien demnach besonders gefährdet.

Die Wissenschaftler untersuchten im Zeitraum von 1983 bis 2013 bei mehr als 5.000 Männern und knapp 2.000 Frauen den Zusammenhang zwischen der Zuckeraufnahme und möglichen Stimmungsstörungen und fanden heraus, dass Männer, die mehr als 67 Gramm Zucker pro Tag konsumierten, fünf Jahre später ein um 23 Prozent erhöhtes Risiko für Stimmungsstörungen, wie eine Depression, aufwiesen, als jene, die auf industriell gefertigten Zucker, wie er u.a. in Getränken und Süßigkeiten vorzufinden ist, verzichteten. Männer, die täglich weniger als 40 Gramm zu sich nahmen, waren nicht gefährdet. Darüber hinaus konnten die Forscher bei den Frauen keinen Zusammenhang zwischen erhöhtem Zuckerkonsum und psychischen Störungen feststellen.

Foto: James Thew – stock.adobe.com
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