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Branchenmeldungen 03.11.2016

Heraeus Kulzer fördert Austausch unter Anwendern

Heraeus Kulzer fördert Austausch unter Anwendern

Bessere Versorgung durch implantologische Innovationen

Mit den verschraubten Implantataufbauten cara I-Bridge® und cara I-Butment® können Zahntechniker heute Restaurationen fertigen, die sich harmonisch in den Zahnbestand einfügen. Doch wann sind sie das Mittel der Wahl? Anhand konkreter Patientenfälle stellte ZTM Roland Binder, Dental Team Sulzbach-Rosenberg, deren Einsatz beim cara Round Table in Bissersheim vor. Die rund 20 anwesenden Zahntechniker diskutierten dabei offen über die Herausforderungen der aktuellen Versorgungssituation – wie die ausbaufähige Kommunikation zwischen Zahnarzt, Implantologe und Zahntechniker sowie mögliche Lösungen dafür. Auftakt der Veranstaltung war eine Ballonfahrt: Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Zahntechniker spektakuläre Ausblicke über Ludwigshafen, die Skyline von Frankfurt und die Metropolregion Rhein-Neckar.

„Moderne Implantatprothetik ist ein stark wachsender Markt – vor allem durch die steigende Zahl der kaufkräftigen Best Ager, die nach einem qualitativ hochwertigen Zahnersatz mit hohem Tragekomfort fragen“, so Binder. „Aber auch bei Kieferatrophien, bei ‚all on 6‘- und ‚all on 4‘-Implantationen sowie ungünstigen Implantatstellungen empfiehlt sich der Einsatz der cara I-Bridge®.“ Über die „cara I-Bridge New Connection“ stehen die Suprastrukturen für alle marktführenden Implantatsysteme zur Verfügung, ergänzt Binder. Durch die CAD/CAM-Herstellung sind die Implantatbrücken mit geraden (regular) und um bis zu 20° abgewinkelten (angled) Schraubenkanäle äußerst präzise und bieten höchste Passform. Ein weiterer großer Vorteil ist die geringere Gefahr von Entzündungen am Implantat durch Verschraubung. Denn häufig sind Klebstoffreste die wesentliche Ursache der zementinduzierten Periimplantitis. „Egal wie präzise der Behandler arbeitet, es verbleiben fast immer Reste im Sulkus“, betont der Zahntechnikermeister aus der Oberpfalz. 

Mehr Möglichkeiten bei der Einzelzahnversorgung

Im zweiten Teil seines Vortrags ging Binder auf cara I-Butment® ein, das ähnlich wie bei der Implantatbrücke mit einem um bis zu 25 Grad abwinkelbarem Schraubenkanal zur Verfügung steht. Dem Zahntechniker eröffnen sich die Vorteile individueller Abutments gegenüber Standard-Abutments – denn, je nach Indikation und ästhetischer Situation haben sie die Wahl zwischen den zweiteiligen Abutments aus Zirkonoxid auf einem Titaninterface und den einteiligen Abutments aus Titan und CoCr. „So können Zahntechniker beispielsweise die Zementgrenze an das jeweilige Gingiva-Niveau anpassen. Das sieht nicht nur wie natürlich gewachsen aus, sondern verringert auch das Risiko von Periimplantitis“, fügt er hinzu. „Die naturkonforme Ausformung des Emergenzprofils, der einfache Ausgleich divergierender Implantate und die mögliche Abwinklung der Abutment-Geometrie sind weitere überzeugende Argumente.“ Anhand von Praxisfällen verriet der erfahrene Anwender Binder noch zahlreiche Tricks und Kniffe – beispielsweise wie Zahntechniker ohne konventionelle Gingivaformer nur mittels Platzhalter und langsamer Verschraubung die Gingiva schonen und so natürliche Ergebnisse erzielen können.

Offener Austausch für eine bessere Versorgung

Für eine hochwertige Prothetik sei es zudem wichtig, dass sich Zahnarzt, Implantologe und Zahntechniker bei der Planung absprechen. „Diese Absprachen geschehen bisher viel zu selten. Dabei können wir so viel voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen. Das würde wiederum unseren Patienten zugutekommen“, sagt Binder. Der cara Round Table in Bissersheim, so der Name der neuen Veranstaltungsreihe von Heraeus Kulzer, war für die Teilnehmer ein voller Erfolg. „Die Diskussion zwischen den Zahntechnikern und dem Referenten zur digitalen Implantatprothetik war offen, kontrovers, vor allem aber zielführend“, so das Fazit von Volker Meyer, Gebietsverkaufsleiter Digitale Zahntechnik bei Heraeus Kulzer. „Denn stets stand das übergeordnete Ziel – die bestmögliche Versorgung des Patienten – im Mittelpunkt.“

Quelle: Heraeus Kulzer

Foto: © Heraeus Kulzer
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