Anzeige
Branchenmeldungen 29.09.2014

Hoffnung und Heilung geladen: Infoabend von Mercy Ships in Leipzig

Hoffnung und Heilung geladen: Infoabend von Mercy Ships in Leipzig

Am 25. September lud die Organisation Mercy Ships Deutschland e. V. zum Infoabend in die media city leipzig ein, um ihre Arbeit vorzustellen. Der engagierte Chirurg Dr. Guido Köhler sowie die TV-Schauspielerinnen Cheryl Shepard und Alexa Maria Surholt berichteten eindrucksvoll von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.

In den ärmsten Regionen der Welt mangelt es an allem. Besonders die medizinische Grundversorgung ist in vielen Entwicklungsländern nur ungenügend bis gar nicht vorhanden. Die Organisation Mercy Ships liegt deshalb mit dem weltweit größten privaten Hospitalschiff, der MS Africa Mercy, regelmäßig in den Häfen notleidender Regionen und versorgt die Bevölkerung mit medizinischen Behandlungen, Hilfsgütern und Fortbildungsangeboten. Helfer, Zahnärzte, Ärzte und Unternehmen aus aller Welt unterstützen den Verein mit Arbeitskraft, Sach- und Geldspenden.

Impressionen des Abends

Mit einem stimmgewaltigen freudvollen Beitrag eröffneten die zwei madagassischen Sängerinnen Nala und Sue in Gitarrenbegleitung den Abend in Leipzig und stimmten die rund 75 Besucher auf das folgende Programm ein. Die offizielle Begrüßung übernahm Geschäftsführer des Mercy Ships Deutschland e. V. Udo Kronester, der Details über das Schiff und die Vision der Organisation erläuterte.

Die wechselnde internationale Besatzung der Mercy Ships Hospitalschiffe leistet seit 36 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Entwicklungsarbeit in Afrika und Lateinamerika. An Bord arbeiten Helfer und medizinisches Personal aus verschiedenen Fachbereichen wie z. B. der Chirurgie, Gynäkologie und Zahnmedizin, das schon mehr als 67.000 Operationen und 305.000 zahnmedizinische Behandlungen in 70 Ländern durchführen konnte. Die MS Africa Mercy verfügt u. a. über fünf OP-Säle, 82 Betten mit Intensivstation sowie CT- und 3-D-Scanner.

Mit bewegenden Bildern berichtete der plastische Chirurg Dr. Guido Köhler aus Ludwigsburg hingebungsvoll von der Atmosphäre und seiner Arbeit auf dem Hospitalschiff. Seit 2002 operiert er regelmäßig Patienten an Bord und machte deutlich, wie wichtig diese Hilfe ist. Auch Cheryl Shepard und Alexa Maria Surholt erzählten von ihrer freiwilligen Tätigkeit bei Mercy Ships. Die beiden Schauspielerinnen der TV-Serie „In aller Freundschaft“ waren 2011 in Sierra Leone auf der MS Africa Mercy und halfen dort in der Küche und auf der Krankenstation aus. Sie waren vor allem von der Dankbarkeit der Menschen dort angetan.

Aber nicht nur Ärzte und Prominente setzen sich intensiv für Mercy Ships ein, auch Unternehmen aus der Dentalbranche wie der etablierte Hersteller DÜRR DENTAL. Die Firma unterstützt das Projekt durch regelmäßige finanzielle Spenden und die Bereitstellung zahnmedizinischer Geräte und hilft so u. a. beim Aufbau mobiler Zahnkliniken. Aber auch persönlich engagiert sich das Team des Dentalherstellers aus Bietigheim-Bissingen. Jedes Jahr gehen Mitarbeiter von DÜRR DENTAL an Bord der MS Africa Mercy, um dort ehrenamtlich bei der Versorgung mitzuhelfen. Der Dentalhersteller übernimmt die anfallenden Kosten für Flug und Aufenthalt, die die Freiwilligen an Bord normalerweise selbst tragen müssten. Auch Martin Dürrstein, Vorstandsvorsitzender von DÜRR DENTAL, war bereits auf dem Schiff in Westafrika, um sich ein genaues Bild der Situation zu machen. In einem Interview mit der ZWP zeigte er sich beeindruckt vom Engagement der Freiwilligen und überzeugt von dem Konzept. Für den Einsatz bei sozialen Projekten wie Mercy Ships wurde DÜRR DENTAL dieses Jahr mit dem Hidden Champion Award geehrt. Seit der Gründung gehört das soziale Engagement zu den Unternehmenswerten. So steht auch das gesamte Team von DÜRR DENTAL hinter den Bestrebungen von Mercy Ships.

Foto: © OEMUS MEDIA AG
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige