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Branchenmeldungen 10.02.2014

Hygiene, auf die man zählen kann

Hygiene, auf die man zählen kann

Zeit ist auch in der Zahnarztpraxis ein knappes Gut. Dennoch darf bei keinem Arbeitsschritt durch Hektik die gebotene Sorgfalt verloren gehen. Mit dem Reinigungs-, Desinfektions- und Pflegegerät iCare+ bietet NSK ein Produkt, mit dem in kürzester Zeit vier Instrumente gleichzeitig außen und innen gereinigt, desinfiziert und gepflegt werden können. Diese Zahlen sprechen für sich.

Zwischen der Vorstellung des Prototyps auf der id mitte 2010 und dem Verkaufsstart des iCare+ im November 2013 lagen 3 Jahre umfangreicher Entwicklungsarbeit. Mit der kontinuierlichen Forschung und Optimierung des Geräts sorgt NSK dafür, dass das iCare+ alle aktuellen behördlichen Anforderungen und die strengen Hygienerichtlinien erfüllt.

In nur 15 Minuten durchlaufen die zahnärztlichen Übertragungsinstrumente den dreistufigen Aufbereitungszyklus des iCare+. Damit werden im Schnitt lediglich 3,75 Minuten pro Instrument benötigt, um es zuverlässig aufzubereiten. Dem Zahnarzt und seinem Praxisteam bleibt somit mehr Zeit für ihre Patienten.

Je nach Risikobewertung führen 3-4 vollautomatische Arbeitsschritte zu einem vollständig aufbereiteten und wieder einsatzbereiten Instrument. Zunächst wird das Instrument unmittelbar nach der Anwendung mit einem zugelassenen Desinfektionsmittel äußerlich abgewischt und somit sichtbare Verschmutzungen entfernt. Anschließend erfolgt der kontaminationssichere Transport zum Ort der Aufbereitung, dem Standort von iCare+. Hier werden die Instrumente im iCare+ an den dafür vorgesehenen Adaptern angebracht und der Zyklus gemäß Gebrauchsanweisung gestartet. Nach erfolgreichem Abschluss können die Instrumente sofort mit einem Zellstofftuch (um ggf. überschüssiges Öl zu entfernen) aus dem iCare+ entnommen werden. Bei als semikritisch B eingestuften Instrumenten sind diese direkt wieder am Patienten verwendbar. Instrumente mit der Einstufung kritisch B sind im Anschluss an die Behandlung im iCare+ verpackt in einem Autoklaven zu sterilisieren.

Während der Aufbereitung im iCare+ durchlaufen alle Instrumente 3 unterschiedliche Schritte. Im ersten Schritt wird intensiv gereinigt, erkennbar durch eine gelb leuchtende LED auf dem Bedienpanel sowie in der Aufbereitungskammer. Erscheint ein weißes LED-Licht, erfolgt die Desinfektion.

Sobald die blaue LED leuchtet, wird mit Öl gepflegt. Die grüne LED auf dem Bedienpanel wie auch die grüne Beleuchtung der Aufbereitungskammer symbolisieren das erfolgreiche Ende des Aufbereitungszyklus.

Das Reinigungsmittel n.clean sowie das Desinfektionsmittel n.cid sind die 2 essentiellen Erfolgsfaktoren für die Wiederaufbereitung Ihrer Übertragungsinstrumente mit iCare+. Die synergistisch aufeinander abgestimmten und mit umfassendem Wirkungsspektrum geprüften Produkte n.clean und n.cid sind speziell auf die Anforderungen dentaler Übertragungsinstrumente ausgerichtet und garantieren eine validierte Reinigung und Desinfektion. Im ersten Aufbereitungsschritt wird n.clean in die mechanischen Innenteile und internen Sprayleitungen der rotierenden Instrumente injiziert. Dort unterbricht und verhindert es die Proteinfixierung auf den inneren und äußeren Flächen und entwickelt seine bakteriostatische und fungistatische Wirkung. In der zweiten Zyklusstufe wird protokollgemäß mit n.cid umfassend desinfiziert* und die Aufbereitung abgeschlossen. Im nachfolgenden Ölpflegeschritt wird effektiv geschmiert und somit die Wertbeständigkeit der Instrumente gesichert.

Um iCare+ in Betrieb zu nehmen, sind lediglich 2 Anschlüsse erforderlich. Neben der Stromzufuhr benötigt das Gerät einen Druckluftanschluss mit einem Eingangsluftdruck zwischen 5,0 und 6,0 bar. Dieser stellt sicher, dass die Lösungen adäquat zerstäubt auf die inneren und äußeren Flächen der Instrumente aufgetragen werden können.

NSK setzt auf validierte Sicherheit: In 5 umfangreichen Studien wurde nachgewiesen, dass das Ergebnis einer Wiederaufbereitung im iCare+ unter Einsatz der Reinigungslösung n.clean und des Desinfektionsmittels n.cid die in der EN 15883 für RDG geforderten Reinigungs- und Desinfektionsergebnisse deutlich übertrifft. Dabei wurden die Hand- und Winkelstücke sowie Turbinen in renommierten europäischen Laboren wie dem Dr. Brill Institut und dem Labor Microsept härtesten Verschmutzungsbedingungen ausgesetzt. Im Test zeigte sich, dass selbst Kontaminationen mit heparinisiertem Schafsblut, Protaminen, Bakterien und Hefen durch den ausgereiften Reinigungs- und Desinfektionszyklus des iCare+ sicher eliminiert werden können. Damit empfiehlt sich das Aufbereitungsgerät als zuverlässiges Rüstzeug für einen hygienischen Praxisalltag.

* Bakterizid: TBC, MRSA. - Fungizid: Candida albicans - Viruzid: HBV, HCV, HIV, Herpes simplex, Influenza, H1N1 + H5N1.

Dies ist Artikel 1 der NSK Hygieneserie 2014. Lesen Sie mehr in der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis 3/2014 (ab 14.3.2014) und im März auf ZWP Online.

Foto: © NSK
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