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Branchenmeldungen 24.10.2013

Implantologie hautnah

Claudia Jahn
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Implantologie hautnah

Vom 11. bis 12. Oktober veranstaltete Schütz Dental in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. (DGZI) eine Implantologieveranstaltung der besonderen Art in Dresden. Während Medizinstudenten im Spezialseminar Implantologie & Anatomie in Theorie und Praxis der chirurgischen Anatomie weitergebildet wurden, diskutierte eine internationale Expertengruppe um Dr. Mazen Tamimi im DGZI-Curriculum die verschiedenen implantologischen Techniken.

In Kooperation mit der DGZI lud Schütz Dental vom 11. bis 12. Oktober zum Spezialseminar Implantologie & Anatomie sowie dem internationalen Curriculum Implantologie nach Dresden. Ausgestattet mit einem breit gefächerten Themenspektrum und hochkarätigen Referenten richtete sich die Veranstaltung gleichermaßen an Anfänger und erfahrene Implantologen.

Das klar strukturierte Konzept, das sich aus theoretischer Einführung und Live-Demonstrationen am Präparat sowie praxisnahen Übungen zusammensetzt, wurde eigens für den Bereich Anatomie konzipiert und hat seit mehr als einem Jahrzehnt einen festen Platz im Curriculum Implantologie. Sowohl Studenten als auch erfahrene Implantologen erhalten durch die ausgewogene Mischung aus Praxis und Theorie innerhalb der zweitägigen Veranstaltung zusätzliche Sicherheit für den Arbeitsalltag eines praktizierenden Chirurgen bzw. Implantologen.

Studenten des 9. Semesters konnten am Freitagvormittag am kostenlosen Schnupperkurs im Präpariersaal des Medizinisch Theoretischen Zentrums (MTZ) der Universitätsklinik Dresden ihre Kenntnisse in Theorie und Praxis der Implantologie vertiefen. Die Referenten Prof. Dr. Martina und Prof. Dr. Rolf Vollmer, Prof. Dr. Rainer Valentin, Prof. Dr. Werner Götz und PD Dr. Wolfgang Schwab sowie Dr. Uta Voigt und Prof. Dr. Mazen Tamimi gewährten in theoretischen Vorträgen sowie durch Demonstrationen und praktische Übungen an Modellen und Humanpräparaten Einblicke in die aktuellen implantologischen Techniken und speziell in die Versorgung eines zahnlosen Unterkiefers.

Parallel dazu sprachen die Referenten im Rahmen des internationalen DGZI-Curriculums mit den Teilnehmern über Sinuslift, Bone Spreading, Knochenextraktion und Transplantation sowie die chirurgische Implantation und DVT/CT-Diagnostik.

Im Anschluss wurden die gewonnenen theoretischen Kenntnisse im Präparationssaal praktisch demonstriert. Auch am Samstag informierten die Referenten die Teilnehmer im Präparationssaal des MTZ u.a. über Sinuslift-Verfahren, Piezo-Chirurgie, Bone Splitting, autologe Knochengewinnung und -transfer sowie Nahttechniken. Nach praktischen Übungen anhand von Humanpräparaten wurde die Veranstaltung am Sonntagnachmittag mit einer Diskussion sowie einer Prüfung abgeschlossen. Die gesamte Veranstaltung wurde mit 21 Punkten entsprechend BZÄK belohnt.

Foto: © OEMUS MEDIA AG
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