Branchenmeldungen 26.04.2012

ITI Kongress Deutschland mit großem Zuspruch

ITI Kongress Deutschland mit großem Zuspruch

Foto: © ITI

Über 1.300 Zahnmediziner und -techniker diskutierten während des ITI Kongresses Deutschland/Köln (27.-28. April) den Nutzen neuer Methoden in der dentalen Implantologie. Zentrale Themen waren u.a. Weichgewebsmanagement und Therapieansätze bei periimplantären Infektionen.

Die deutsche Sektion des International Team for Implantology (ITI), einer international führenden wissenschaftlichen Organisation auf dem Gebiet der dentalen Implantologie, die sich der Förderung von evidenzbasierter Forschung und Ausbildung verschrieben hat, begrüßte mehr als 1.300 Teilnehmer zum 8. ITI Kongress Deutschland. Hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland diskutierten in Köln den Nutzen neuer Technologien und Methoden in der Implantologie für die zahnärztliche Praxis. Auch für Zahntechniker bot der Kongress ein abwechslungsreiches Programm.

Impressionen

Während des Kongresses wurde unter anderem der aktuelle Stand der Diskussion zur Implantatsetzung auf Knochenniveau versus Weichgewebeniveau dargestellt. Auch Implantatmaterialien und Technologien sowie deren Auswirkung auf die Indikation bei kompromittiertem Knochenlager wurden erläutert. Darüber hinaus standen die neusten Erkenntnisse zu augmentativen Verfahren und insbesondere der wissenschaftliche Blick auf die digitale Prozesskette mit ihren praktischen Umsetzungsmöglichkeiten im Fokus des Programms. Im Rahmen des „besonderen Vortrags“ berichtete der Schweizer Spitzensportler und America’s Cup-Gewinner Dominik Neidhart über seine Erfahrungen auf hoher See.

Im Parallelprogramm für Zahntechniker standen labortechnische Umsetzungen zur optimalen Implantatversorgung im Vordergrund. „Nicht nur das Planen und Vorbereiten, sondern auch das Abwägen der verschiedenen Möglichkeiten der entsprechenden Suprakonstruktionen spielt von Anfang an eine wichtige Rolle. Deshalb war es uns wichtig, auch dieses Mal wieder Zahntechniker in den Kongress mit einzubeziehen“, erläutert Prof. Dr. Gerhard Wahl, Vorsitzender der ITI Sektion Deutschland.

Der Kongress fand im Staatenhaus am Rheinpark auf dem Kölner Messegelände statt, das ausreichend Platz für die in den vergangenen Jahren stetig gewachsene Teilnehmerzahl bot. Erstmals war auch eine Industrieausstellung Bestandteil des Kongresses, in der sich die Teilnehmer über aktuelle Produktneuheiten informieren konnten.

„Der ITI Kongress Deutschland hat sich mittlerweile zu einer bedeutenden Veranstaltung auf dem Gebiet der dentalen Implantologie in Deutschland entwickelt. Er ist für viele Zahnmediziner und Zahntechniker zu einer wichtigen Quelle für evidenzbasierte Informationen zu aktuellen Entwicklungen im gesamten Bereich der dentalen Implantologie geworden. Zudem ist der Kongress auch eine ideale Plattform für den kollegialen Austausch“, so Prof. Dr. Wahl.

Der ITI Kongress Deutschland ist einer von zahlreichen nationalen ITI-Kongressen, die jährlich weltweit stattfinden. Im vergangenen Jahr erreichten ITI-Kongresse eine Teilnehmerzahl von insgesamt 6.000. Alle 3-4 Jahre findet außerdem das ITI World Symposium statt, das letztmalig 2010 in Genf abgehalten und von mehr als 4.000 Teilnehmern aus über 80 Ländern besucht wurde.

Die ITI Sektion Deutschland zählt zu den weltweit 27 nationalen Sektionen des ITI und ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Die mittlerweile rund 600 Mitglieder in Deutschland profitieren neben ermäßigten Teilnahmegebühren bei Tagungen und Kongressen von einer Vielzahl zusätzlicher Leistungen, darunter dem Zugang zu landesweit über 50 ITI Study Clubs, in denen sich Zahnärzte in kollegialer und ungezwungener Atmosphäre austauschen, klinische Fälle diskutieren und gleichzeitig Fortbildungspunkte erwerben können. Weitere Informationen zu den Vorteilen einer ITI-Mitgliedschaft sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf www.iti.org verfügbar.

Quelle: ITI

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