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Branchenmeldungen 05.04.2016

Leere Tube? Von wegen! Zahnpasta im großen Check

Katja Kupfer
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Leere Tube? Von wegen! Zahnpasta im großen Check

Zahncreme-Verpackungen: Verbraucherzentrale holt das Letzte heraus

Geht es um den Rest in der Zahnpastatube, so wird in deutschen Bädern gerollt und gequetscht, was die Verpackung so hergibt. Doch welche Verpackungsarten sind gut geeignet, um den letzten Rest bestmöglich herauszukitzeln? Dies wollte die Verbraucherzentrale Hamburg in Erfahrung bringen und unterzog die Tuben einem kritischen „Quetschtest“.

Bei Zahnpasta bleiben bis zu 14 Prozent in der Verpackung hängen und landen ungenutzt im Müll. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherzentrale, die die Restmengen in den Verpackungen von elf Zahncremes untersucht hat.

 Die Zahnpasta „Aronal“ in einer Kunststofftube schnitt bei der Stichprobe am schlechtesten ab. Immerhin 13 Gramm des Produkts klebten am Rand der Tube fest. „Das macht 50 Cent für Zahnpasta, die später weggeworfen wird“, rechnet Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg vor. „Die in der Tube verbleibende Restmenge hängt zwar auch von der Konsistenz der Zahnpasta ab, aber durch die Wahl der richtigen Verpackung lässt sich ebenso Geld sparen“, erklärt Petersen. Zwar lieferte etwa der Vakuumspender „Theramed naturweiß“ den Beweis, dass es auch anders geht. Die Zahnpasta erzielte mit einer Restmenge von rund zwei Gramm in puncto Entleerung das beste Ergebnis.

 Jedoch ist die Zahncreme aus dem Spender mit Pumpsystem groß, schwer und produziert mit 43 Gramm jede Menge Plastikabfall. Im Test stach die Zahnpasta „Parodontax“ hervor, die sich gut entleeren ließ und im Gegensatz zu den anderen Tuben lediglich sieben Gramm Verpackungsmüll produziert.

Die Ergebnisse des Marktchecks mit allen Produkten finden Sie hier.

Quelle: stern.de, Verbraucherzentrale Hamburg

 

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Foto: © BillionPhotos.com – Fotolia
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