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Branchenmeldungen 20.10.2016

M1 Ersatzteilabkündigung: Die Zeit ist reif für eine Entscheidung

M1 Ersatzteilabkündigung: Die Zeit ist reif für eine Entscheidung

33 Jahre Ersatzteilversorgung der M1 enden am 31. Dezember 2016. Technologiewechsel im Bereich der Werkstoffe, Innovationssprünge in der Elektronik und Werkzeugverschleiß für die Herstellung von Ersatzteilen haben diesen Schritt notwendig gemacht. Jetzt ist die Zeit, über einen Umstieg nachzudenken – die Behandlungseinheiten der neuen Generation stehen bereit.

M1 ist bis heute ein Klassiker unter den Behandlungseinheiten. Sie leistet immer noch gute Dienste, erfüllt jedoch nicht mehr vollständig die Anforderungen, etwa hinsichtlich Workflow, Funktionalität und Hygiene. Für die Anwender, die die M1 schätzen, ist die Zeit nun gekommen, Entscheidungen zu treffen: Soll die Einheit bei Bedarf repariert werden? Lohnt sich eine Aufbereitung? Könnte die Anschaffung einer neuen Behandlungseinheit sinnvoll sein?

Eine Frage der Verantwortung

Es gibt Anbieter, die weiterhin M1 reparieren oder die ganze Behandlungseinheit aufbereiten. Dafür gelten rechtliche Anforderungen, die für Medizinprodukte nicht nur vom Hersteller, sondern auch vom Betreiber zu beachten sind. Werden beispielsweise keine Originalersatzteile verwendet, bedeutet dies das Erlöschen der von Dentsply Sirona als Hersteller angezeigten Betriebserlaubnis gemäß Medizinproduktegesetz (MPG).

Mit Ablauf der Ersatzteilversorgung Ende Dezember dieses Jahres, kann es als Lösungsweg erscheinen, auf gebrauchte Ersatzteile zurückzugreifen. Dabei besteht jedoch das Risiko, dass die verwendeten Bauteile ebenfalls das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben und die M1 bereits kurz nach der Reparatur erneut ausfällt.

Darüber hinaus gilt: Die Aufarbeitung des Polsters oder das Anbringen einer neuen Behandlungsleuchte sind keine Reparaturen, sondern bedeuten ein „In-Verkehr-Bringen“ mit einer entsprechenden Haftung.

Entscheidung mit Weitblick treffen

„Fällt die Entscheidung auf die Anschaffung einer neuen Behandlungseinheit, gilt es, sowohl die betriebswirtschaftlichen Aspekte zu berücksichtigen als auch den täglichen Umgang mit der Einheit, der sowohl für die Behandler als auch das gesamte Praxisteam passen muss“, so Susanne Schmidinger, Leitung Produktmanagement Behandlungseinheiten. „Der Workflow an modernen, zuverlässigen Einheiten spart häufig Zeit, in der zusätzlich Patienten behandelt werden können.“ Auch die Patienten werden zumindest unterbewusst wahrnehmen, dass sie mit neuester Technik behandelt werden. Die Erfahrungen von vielen Zahnärzten, die auf Einheiten der modernen Generation umgestiegen sind, zeigen: Diese Investitionen wirken sich positiv aus. Davon profitieren nicht nur Praxisteam und Patienten von heute, sondern auch in Zukunft.

Vertrauter Workflow bei höherem Komfort

Ob integrierte Tischgerätefunktionen für die Endodontie oder Implantologie, hoher Patientenkomfort durch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten der motorischen Kopfstütze, die Anpassung der Sitzfläche für größere Patienten sowie optional eine Lordose-, Klima und Massagefunktion oder bewährte Bedienkonzepte wie die Fußschalterfunktionen oder das Heranfahren des Arztelements über die motorische Verschiebebahn – die moderne Generation der Behandlungseinheiten bietet für jeden das richtige Konzept.

Die derzeit stattfindenden Fachdentals bieten den Zahnärzten die Möglichkeit, mit ihrem Händler die persönliche Praxissituation zu besprechen. Am Stand von Dentsply Sirona kann zusätzlich der Behandlungseinheit-Konfigurator genutzt werden: Dieser ermöglicht es, sich die Behandlungseinheit ganz individuell zusammenzustellen.

Quelle: Dentsply Sirona

Foto: © Dentsply Sirona
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