Branchenmeldungen 26.03.2026
Masterkurs mit digitalem Gesichtsbogen zebris JMA-Optic
Geleitet wird der Kurs von der Funktionsspezialistin und Zahnärztin Dr. Andrea Diehl, sowie Zahntechniker Florian Birkholz, die beide langjährige Erfahrung in funktioneller Zahnmedizin und digitalen Workflows einbringen. Dr. Andrea Diehl: „Im Mittelpunkt des Kurses steht ein strukturierter diagnostischer und therapeutischer Ansatz, der eine sichere Entscheidungsfindung im Praxisalltag unterstützt und gleichzeitig neue Perspektiven für moderne Behandlungskonzepte eröffnet.“
Die Teilnehmenden erlernen einen klar strukturierten Workflow, der direkt in der Zahnarztpraxis umsetzbar ist. Von der Anamnese über die klinische und manuelle Funktionsanalyse bis hin zur instrumentellen Diagnostik – Zielsetzung ist, Befunde systematisch zu erfassen und therapeutisch sicher zu bewerten. Darauf aufbauend werden die klinische Funktionsanalyse, die manuelle Strukturanalyse sowie die instrumentelle Funktionsdiagnostik mit dem digitalen Gesichtsbogen zebris JMA-Optic durchgeführt, wodurch eine objektive und reproduzierbare Datengrundlage für Diagnostik und Therapie entsteht. Dabei werden die realen Unterkieferbewegungen hochpräzise erfasst und direkt in digitale Workflows überführt. Die dynamische Aufzeichnung und die digitale Analyse der Unterkieferbewegungen ermöglichen eine objektive Dokumentation funktioneller Zusammenhänge und schaffen eine fundierte Grundlage für Therapieplanung, Verlaufskontrolle sowie forensische Sicherheit für Zahnärzte.
Ein besonderer Kursschwerpunkt liegt auf der Interpretation der Aufzeichnungsdiagramme, der Analyse der Kondylenbewegungen und der dynamischen Okklusion. Die Teilnehmenden lernen, Bewegungsdaten sicher zu analysieren und daraus konkrete therapeutische Konsequenzen für die Behandlungstherapie abzuleiten. Zahntechniker Florian Birkholz demonstriert, wie die erfassten Bewegungsdaten direkt in digitale Laborprozesse integriert und für die Herstellung funktionsgerechter prothetischer Versorgungen genutzt werden können. Diskutiert werden u.a. Schienentherapien, okklusale Anpassungen sowie interdisziplinäre Behandlungsansätze in der Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und weiteren Fachdisziplinen. Live-Behandlungen mit Kurspatienten ermöglichen es den Teilnehmenden, diagnostische und therapeutische Entscheidungen unmittelbar nachzuvollziehen und kritisch zu diskutieren. Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um intensiven Austausch, individuelle Fragen und nachhaltigen Lernerfolg zu ermöglichen.
Teilnehmende erhalten 13 Fortbildungspunkte gem. BZÄK und DGZMK.