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Branchenmeldungen 03.06.2015

Saft- und Sodatrinker haben ein erhöhtes Risiko für Zahnerosionen

Katja Kupfer
Katja Kupfer
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Saft- und Sodatrinker haben ein erhöhtes Risiko für Zahnerosionen

Verlust der ZahnsubstanzStudie entlarvt Zucker und Kohlensäure als größte Übeltäter

Zucker macht glücklich, aber leider auch schlechte Zähne – besonders dann, wenn er sich in Limonaden, Fruchtsäften oder aromatisierten, kohlensäurehaltigen Wässerchen versteckt. Diese Erkenntnisse legt eine soeben publizierte Studie im Journal of Public Health Dentistry offen und entlarvt den Übeltäter Zucker erneut als großen Feind im Kampf um eine gute Mundgesundheit.

Für ihre Studie werteten die Forscher Daten von 3.773 Erwachsenen aus, mit dem Ergebnis, dass die Teilnehmer, die über den ganzen Tag verteilt Soda und Säfte zuführten, eine mittlere bis schwere Zahnschmelzabnutzung aufwiesen. Hingegen konnte bei der Gruppe, die vornehmlich Milch oder stilles Wasser konsumierte und nur selten auf Fruchtsäfte auswich, lediglich ein minimaler bzw. leichter Zahnschmelzverlust festgestellt werden. Neben süßen Säften sind zudem Erfrischungsgetränke mit Fruchtgeschmack mit Bedacht zu genießen, denn auch wenn offiziell kein Zucker hinzugefügt wurde, versteckt er sich meist in anderen aufgelisteten Inhaltsstoffen wie Saccharose, Maltose, Glucose und Fructose. Diese greifen ebenso den Zahnschmelz an und werden schnell zum Feind der Zähne.

Quelle: Yau D, Wong M, Okunseri C, et al. (2015) „The relationship between consumption of beverages and tooth wear among adults in the United States“. Journal of Public Health Dentistry, doi: 10.1111/jphd.12096

Foto: © freshidea, Fotolia.com
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