Branchenmeldungen 26.08.2026
Spätes Frühstück, kürzeres Leben?
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Für die Untersuchung begleiteten Forschende mehr als 31.000 Erwachsene ab 40 Jahren über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Dabei zeigte sich ein klarer Zusammenhang: Je später die Teilnehmenden ihre erste Mahlzeit einnahmen, desto höher war ihre Gesamtsterblichkeit. Wer erst nach 12 Uhr mit dem Essen begann, hatte gegenüber Personen, die zwischen 7 und 8 Uhr frühstückten, ein um 29 Prozent höheres Sterberisiko.
Auch am Abend spielte die Uhrzeit eine Rolle. Die niedrigste Gesamtsterblichkeit zeigte sich bei einer letzten Mahlzeit zwischen 19 und 20 Uhr. Wurde dagegen erst nach Mitternacht gegessen, lag das Sterberisiko um 27 Prozent höher. Diese Unterschiede spiegelten sich auch in der statistisch berechneten Lebenserwartung wider. Menschen, die ihre erste Mahlzeit erst nach 12 Uhr einnahmen, hatten ab dem 50. Lebensjahr eine um durchschnittlich 2,46 Jahre kürzere Lebenserwartung. Bei spätem Essen nach Mitternacht waren es 2,35 Jahre. Die Ergebnisse wurden im European Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht.