Branchenmeldungen 15.08.2017

„Stark. Ästhetisch. Metallfrei.“ – Ein Unternehmen auf Erfolgskurs

„Stark. Ästhetisch. Metallfrei.“ – Ein Unternehmen auf Erfolgskurs

Foto: OEMUS MEDIA AG

Die Dentalpoint AG ist einer der führenden Anbieter metallfreier Keramikimplantate. Mit dem neuen ZERAMEX® XT Implantatsystem hat das Unternehmen auf der diesjährigen IDS eine echte Innovation auf dem Gebiet der metallfreien Implantologie präsentiert. Doch nicht nur hinsichtlich der Produktentwicklung bewegt sich etwas bei dem Schweizer Hersteller. In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen überdurchschnittlich gewachsen, sodass eine Anpassung der Unternehmensorganisation erforderlich war. Mit einem erweiterten Vertrieb und neuem Firmensitz begibt sich das Unternehmen nun auf Erfolgskurs in Richtung Weltmarkt.

Keramikimplantate erobern den dentalen Markt und so erwarten Experten in den kommenden Jahren auf dem Gebiet der metallfreien keramischen Implantate ein großes Wachstum. Denn Gesundheit, Wohlbefinden und Ästhetik werden für Patienten zunehmend wichtiger. Dies schlägt sich auch in der steigenden Nachfrage nach Implantaten aus Zirkoniumdioxid nieder. Während für Patienten die Gesundheit und überzeugende Ästhetik im Vordergrund stehen, betrachten Behandler die Funktionalität sowie die gute Integration im Hart- und Weichgewebe, insbesondere die Biokompatibilität des Materials sowie die, mit dem natürlichen Zahn vergleichbare, zirkuläre Durchblutung als wichtige Argumente. Das Schweizer Unternehmen Dentalpoint schafft es nach eigenen Angaben, alles miteinander zu vereinen.

Starke Lösungen

Mit dem Anspruch „Stark. Ästhetisch. Metallfrei.“ positioniert sich die Dentalpoint AG bereits seit vielen Jahren auf dem Dentalmarkt und gehört zu den Pionieren und Innovatoren auf dem Gebiet der metallfreien Implantologie. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Herstellung metallfreier Implantatlösungen spezialisiert. Das Herzstück bildet dabei das Implantatsystem ZERAMEX®. Der Durchbruch zu einer komplett metallfreien Versorgung gelang 2015 mit dem ZERAMEX® P6. Dem eigenen Innovationsanspruch folgend, präsentierte Dentalpoint auf der IDS 2017 das neueste Mitglied in der Familie der zweiteilig, reversibel verschraubbaren Keramikimplantate: das ZERAMEX® XT Implantat. Ein zu 100 Prozent metallfreies, zweiteiliges Implantat, das sich dank variabler Setztiefe auch für ästhetische Zonen eignet.

Mit dem neuen Keramikimplantatsystem sieht sich Dentalpoint vielleicht zu Recht als technologischer Marktführer im Bereich der zweiteiligen, verschraubten Keramikimplantate. Denn mit der „Bolt-in-Tube“-Innenverbindung und deren innovativen VICARBO®-Schraube bietet das ZERAMEX® XT Implantat eine bisher einzigartige, hundertprozentig metallfreie Möglichkeit für eine sichere und stabile Befestigung temporärer und definitiver prothetischer Versorgungen. Die Vorzüge von ZERAMEX® haben auch schon die Kunden längst erkannt. Dank der zunehmenden Patientennachfrage und dem damit verbundenen, überdurchschnittlichen Wachstum ist nun eine Anpassung der Unternehmensorganisation erforderlich: Die Dentalpoint AG erweitert daher ihren Vertrieb in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz und verlegt den Firmenhauptsitz nach Spreitenbach bei Zürich.

Angepasste Vertriebsstruktur

Das überdurchschnittliche Wachstum beim Absatz von Keramikimplantaten bestätigt das Schweizer Unternehmen in seiner Produktphilosophie. Um der steigenden Anzahl an Kunden und dem daraus resultierenden erhöhten Bedarf an Betreuung gerecht zu werden, hat Dentalpoint zum 1. Juni daher den Innen- und Außendienst in den D-A-CH-Ländern neu ausgerichtet und erweitert: Das Verkaufsteam wird um 60 Prozent verstärkt und die Vertriebsgebiete entsprechend neu strukturiert. Die dadurch gewonnene Kundennähe ermöglicht dem Unternehmen eine engere Kundenbindung und individuellere Betreuung durch die verantwortlichen Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter.

Als Vertriebsleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz wird Kai Neubauer in Berlin die Leitung des Verkaufsteams übernehmen. Er blickt auf 15 Jahre Erfahrung im Bereich der Implantologie zurück, davon 10 Jahre als Vertriebsleiter Norddeutschland für einen weltweit führenden Implantathersteller. Frank Hasheider wird in Zukunft neben seiner Tätigkeit als Betreuer seiner Kunden das Unternehmen bei wichtigen Projekten als Business Development Manager unterstützen. Als „Mann der ersten Stunde von Dentalpoint“ profitieren Kunden und Unternehmen gleichermaßen von seinen hervorragenden fachlichen Kenntnissen im Bereich Keramik.

Qualität „Made in Switzerland“

Aber nicht nur der Vertrieb erfährt eine Anpassung. Ganz im Sinne von „Wachstum braucht Raum“ hat das Unternehmen seinen Firmensitz nach Spreitenbach bei Zürich verlegt. Die neuen Räume ermöglichen auch das Zusammenlegen von Administration, Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung. Mit dieser Bündelung von Kompetenzen und kurzen Wegen erhofft sich das Unternehmen positive Auswirkungen auf zukünftige Produktentwicklungen. „Wir sind überzeugt, mit diesen organisatorischen wie auch räumlichen Veränderungen die Weichen für eine positive Zukunft der Dentalpoint AG gestellt zu haben“, so Jürg Bolleter, CEO und Chairman.

Im neuen Firmensitz in Spreitenbach wird auch die Innovation ZERAMEX® XT sowie der bisherige Topseller ZERAMEX® P6 weiterentwickelt, bereitgestellt und vermarktet. Seit über zehn Jahren fokussiert ZERAMEX® alle Kräfte auf die Entwicklung von zuverlässigen und einfach anzuwendenden Keramikimplantaten, diese klinisch in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bern, Genf und Zürich zu dokumentieren und zu attraktiven Konditionen anzubieten. Dabei baut ZERAMEX® auf die Schweizer Tradition in der Bearbeitung von Hartzirkon, dem sogenannten weißen „Diamanten“, aus dem die Implantate hergestellt werden. Mit dem tiefer gesetzten Implantat XT hat Dentalpoint sein Produktportfolio in diesem Jahr perfekt ergänzt und deckt nun alle Indikationen ab.

XT: 100 Prozent metallfrei

Als neuestes Mitglied in der ZERAMEX® Familie stellt das XT ein zu 100 Prozent metallfreies, zweiteiliges Implantat dar, das sich dank variabler Setztiefe auch für ästhetische Zonen eignet. Mit seinem wurzelförmigen Design lässt sich eine hohe Primärstabilität erreichen, und dank der neuen Innenverbindung wird eine hohe prothetische Flexibilität gewährleistet. Gefertigt wird das ZERAMEX® XT Implantat aus harten und gehippten Zirkondioxid ATZ-Rohlingen. Nach der finalen Formgebung der Implantataußen- und -innengeometrie findet kein thermischer Prozess (Sintern) oder eine Nachbearbeitung statt. So wird sichergestellt, dass eine hohe Präzision erreicht wird und es zu keiner Veränderung im Materialgefüge kommen kann. Dieses Fertigungsverfahren ist sehr aufwendig und setzt viel Erfahrung und Know-how voraus.

Die neue „Bolt-in-Tube“-Innenverbindung der ZERAMEX® XT Implantate bietet Sicherheit bei Abformung sowie bei temporärer und definitiver prothetischer Versorgung. Dank der variablen Setztiefe und der innovativen Innenverbindung kann der Aufbau der Krone frei gestaltet und das Weichgewebe wie gewünscht konditioniert werden. Die Designelemente dieser Verbindung sind so gewählt, dass sie eine sehr hohe Stabilität bieten und trotzdem die typischen Materialeigenschaften von Keramik berücksichtigen. Die spezielle Geometrie der vier Zinnen und die hohe Präzision helfen, das Abutment sicher und schnell im Implantat platzieren zu können.

Perfekt verankert

Herzstück der Innenverbindung ist die VICARBO®-Schraube. Sie hat die Funktion eines Bolzens, welcher den Aufbau im Implantat verankert. Die extrem harte Keramik wird mit einem sehr steifen, karbonfaserverstärkten Kunststoff kombiniert. Ähnlich wie bei Stahlbeton nimmt die Keramik die Druckkräfte auf, während die VICARBO®-Schraube lateralen Zugkräften entgegenwirkt.Die Außengeometrie des XT-Implantates basiert auf der bewährten Form des ZERAMEX® T Implantats, welches entwickelt wurde, um eine möglichst gute Primärstabilität zu erreichen. Das ZERAMEX® XT wird wie alle anderen Implantate von ZERAMEX®, mit der ZERAFIL™-Oberfläche angeboten, welche unter anderem in einer Studie der Universität Bern (V. Chappius, Arbeitsgruppe um Prof. D. Buser)¹ untersucht wurde. Die Oberfläche wird durch Sandstrahlung und Ätzung so optimiert, dass Osteoblasten direkt an das Implantat heranwachsen können und eine feste Anhaftung an der Implantatoberfläche erzielt werden kann.

Auf Erfolgskurs

Im Rahmen der Qualitätssicherung wendet Dentalpoint modernste und nachhaltige Mittel ein: Mit dem Micro-CT werden alle Implantate und Abutments volumetrisch erfasst, ausgemessen und auf Materialdefekte hin untersucht (Abb. 2 und 7). Damit ist ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit garantiert. Die Messprotokolle und die 3-D-Daten werden für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit gespeichert. Bei der Weiterentwicklung neuer ZERAMEX® Systeme steht dem Unternehmen damit auch ein hervorragendes Mittel zur Überprüfung der Funktionalität zur Verfügung.Mit ihren innovativen Weiterentwicklungen sowie der neuen Unternehmensorganisation ist Dentalpoint gut aufgestellt für das prognostizierte Wachstum in den kommenden Jahren auf dem Gebiet der metallfreien Implantologie. Mit dem System ZERAMEX® als leidenschaftlicher Ideengeber leistet das Unternehmen schon jetzt einen substanziellen Beitrag zur stetigen Weiterentwicklung der Implantologie und ist damit voll auf Erfolgskurs.

¹ Chappuis V et al., Osseointegration of zirconia and titanium implants in the presence of multi nucleated giant cells. CIDRR, 2015 Sept. 17.

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper