Branchenmeldungen 30.03.2026

Studieren ohne Abitur bleibt Nische – Zahnmedizin bildet Schlusslicht



Studieren ohne Abitur bleibt Nische – Zahnmedizin bildet Schlusslicht

Foto: Studio Romantic – stock.adobe.com

Im Jahr 2024 lag der Anteil der Studienanfänger ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung bei 2,7 Prozent. Rund 70.000 Menschen studieren inzwischen über den beruflichen Weg. In vielen Studienbereichen ist dieser Zugang angekommen, in der Zahnmedizin spielt er jedoch kaum eine Rolle. Gerade einmal 32 Studienanfänger ohne Abitur begannen 2024 ein Zahnmedizinstudium. Auch im Zusammenspiel mit der Humanmedizin bleibt der Anteil unter einem Prozent. Bundesweit sind nur etwas mehr als 1.000 Studierende ohne schulische Hochschulreife in diesen stark regulierten Fächern eingeschrieben. Deutlich dynamischer entwickelt sich dagegen der Bereich der Gesundheitswissenschaften. Hier steigt die Nachfrage seit Jahren und erreicht mit 16,6 Prozent einen neuen Höchstwert unter den Studienanfängern ohne Abitur. Der größte Teil entfällt auf Studiengänge wie Pflege, Therapie oder Gesundheitsmanagement. Der alternative Hochschulzugang scheint vor allem in praxisnahen und weniger stark regulierten Bereichen zu funktionieren, in der Zahnmedizin bleibt er trotz formaler Öffnung eine Ausnahme.

Quelle: CHE „CHECK – Studieren ohne Abitur 2026“

 

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