Branchenmeldungen 02.06.2026

Zwischen Funktion, Ästhetik & digitalem Workflow – das neue AJ Aligner Journal 1/2026 ist erschienen



Die Alignertherapie entwickelt sich längst nicht mehr nur entlang ästhetischer Fragestellungen. Sie wird komplexer, interdisziplinärer und zunehmend funktionell gedacht. Genau diesen Wandel greift die aktuelle Ausgabe des AJ Aligner Journal 1/2026 auf und zeigt, wie breit das moderne Behandlungsspektrum transparenter Schienensysteme heute geworden ist.

Zwischen Funktion, Ästhetik & digitalem Workflow – das neue AJ Aligner Journal 1/2026 ist erschienen

Foto: aditya – stock.adobe.com

Die Leser erwartet erneut ein fachliches Potpourri aus Fachbeiträgen, klinischen Falldokumentationen und praxisrelevanten Themen rund um digitale Workflows, Funktion, Kommunikation und Praxismanagement. Den Auftakt ins Heft gibt Dr. Martin Jaroch mit seinem Beitrag über die Möglichkeiten von Alignern bei Kindern und Jugendlichen. Er zeigt, warum Wachstum heute zunehmend als therapeutischer Vorteil verstanden wird und moderne Systeme längst mehr ermöglichen als kleine ästhetische Korrekturen.

Wie komplex Alignertherapien mittlerweile geworden sind, zeigt die klinische Falldokumentation von Dr. Christina Born M.Sc. zum Lückenschluss nach Extraktion eines unteren Schneidezahns. Born verdeutlicht, welche biomechanischen Herausforderungen hinter scheinbar kleinen Zahnbewegungen stehen und welche Rolle präzise digitale Planung, Torque-Kontrolle und Patienten-Compliance dabei spielen.

Darüber hinaus widmet sich die Ausgabe funktionellen Fragestellungen, die weit über klassische Zahnstellungskorrekturen hinausgehen. Dr. Angelika Frankenberger beschreibt in ihrem Beitrag die Therapie eines komplexen CMD-Falles mit Kiefergelenkarthrose, Diskusluxation und sequenziellen Alignern und zeigt, wie eng Funktion, Haltung, Schmerzsymptomatik und moderne Kieferorthopädie heute miteinander verknüpft sind.

Vanessa Robertiello beschäftigt sich mit der Frage, warum gute Entscheidungen allein nicht reichen, wenn neue Therapiekonzepte erfolgreich im Praxisalltag etabliert werden sollen. Kommunikation, Teamführung und klare Prozesse werden dabei als entscheidende Erfolgsfaktoren beschrieben. Ergänzt wird die Ausgabe durch Interviews, rechtliche Themen sowie Beiträge zur Abrechnung und Patientenkommunikation. Im Interview spricht Dr. Alissa Dreyer über digitale Prozessführung, Dental Monitoring und die Frage, warum Digitalisierung in der Kieferorthopädie weniger ein Imagefaktor als vielmehr eine unternehmerische Entscheidung ist.

Das Heft ist ab sofort erhältlich und kann über den OEMUS-Shop bezogen werden. ZWP online-Leser können die aktuelle Ausgabe vorab online als ePaper durchblättern und profitieren von einer beispiellosen Vernetzung sowie vielen Zusatzinformationen.

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