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Businessnews 04.02.2019

Bien-Air: 60 Jahre im Dienste der Behandler

Bien-Air: 60 Jahre im Dienste der Behandler

Glanzvolle Meilensteine säumen den Weg des Schweizer Unternehmens Bien-Air, das 2019 sein 60-jähriges Bestehen feiert. Bei einem Ehepaar, das seit so langer Zeit gemeinsam den Weg beschreitet, spricht man von der „diamantenen Hochzeit“. Attribute wie „einzigartig“, „beständig“ und „hochkarätig“ zeigen dabei viele Parallelen zwischen dem wertvollsten Edelstein und dem Familienunternehmen.

Mit Leidenschaft und Know-how

So wie ein Diamant die tiefe Verbundenheit zweier Liebenden besiegelt, ist das stetige Wachstum des Dentalunternehmens Bien-Air seit mittlerweile sechs Dekaden der beste Beweis für eine gelungene Unternehmensphilosophie, der man bis heute treu geblieben ist. Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang in einem beschaulichen Dorfbistro im Herzen des technikaffinen „Watch Valley“ bei zwei Tassen Kaffee. Doch statt eines belanglosen Plauschs dreht sich die Unterhaltung zwischen dem einheimischen Feinmechaniker David Mosimann und einem Zahnarzt um die unbefriedigende Leistung dessen rotierender Instrumente. Der Ehrgeiz des leidenschaftlichen Tüftlers Mosimann ist geweckt: Angetrieben vom Wunsch, die alltägliche Arbeit dieses Zahnmediziners zu verbessern, erfindet er die ersten kugelgelagerten, mit einem Druckknopf ausgestatteten Luftturbinen – eine brillante Idee, mit der er seiner Zeit weit voraus war.

Dank seiner Passion für Innovation und einer Extraportion Entrepreneurship legte er im Jahr 1959 den Grundstein für ein Unternehmen, dessen Instrumente von Anfang an gut („bien“) und mit Druckluft („air“) funktionierten. Von der ersten Adresse in einer Bieler Garage entwickelte sich die Firma innerhalb kürzester Zeit zum gefragten Präzisionsunternehmen für hochkarätige dentalmedizinische Produkte. Vincent Mosimann führt das Familienunternehmen Bien-Air seit 1994 im Sinne seines Vaters fort, das sich damals wie heute zum Ziel setzt, die Arbeit in der Praxis zu erleichtern und den Patientenkomfort zu optimieren.

Glanzvolle Innovationen

So wie sich die Nutzung eines Diamanten längst nicht mehr auf die reine Verwendung als Schmuckstein beschränkt, folgt im Produktportfolio von Bien-Air eine Neuschöpfung der anderen: der erste Druckknopf, die Luftlagertechnik, Turbinenausführungen mit innengeführtem Spray, die erste drehbare Schnellkupplung, der mehradrige Doppellichtleiter… Der ursprüngliche Hersteller von Turbinen sowie Hand- und Winkelstücken bietet heute rotierende Instrumente und Lösungen für die verschiedensten Bereiche der Dentalmedizin an: Endodontie, restaurative Behandlungen, Implantologie, Oralchirurgie oder Prophylaxe. Mikromotoren sind eine der Spezialitäten des Unternehmens, das mit seinen Innovationen immer wieder geläufige Methoden sowie Dinge infrage stellt und herausfordert, um sie anschließend zu perfektionieren.

Auch bei der Herstellung anderer medizinischer Instrumente erwiesen sich diese Schlüsselwerte als nützlich, was im Jahr 2001 den Weg zu neuen Horizonten eröffnete: Mit den Spin-offs Bien-Air Dental und Bien-Air Surgery trennt das Traditionsunternehmen seither die zahnmedizinischen Aktivitäten von denen der Mikrochirurgie, um den unterschiedlichen Schwerpunkten gezielt die nötige Dynamik zur Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Von Haus aus im Auftrag der Präzision

Ebenso wie ein Rohdiamant erst durch den richtigen Schliff zum Brillanten wird, sind es in der Dentalindustrie von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Marketing allerlei notwendige Schritte auf dem Weg zum Präzisionsinstrument. Bien-Air realisiert als eines der wenigen Unternehmen alles in Eigenregie: „Innovation und Technologie müssen dabei immer im Dienste des Kunden stehen und nicht umgekehrt“, erklärt Edgar Schönbächler, seit 2010 CEO der Bien-Air Dental SA. „Daher werden neue Ideen sorgfältig ausgelotet – die Kombination von Erfahrung und Mut zu Neuem ist einer der Schlüssel zum Erfolg. Nicht zuletzt gehört noch Unternehmergeist und ein bisschen Instinkt dazu, um erfolgreich innovative Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen“, so Schönbächler weiter.

Die Zufriedenheit der Kunden gibt der beständigen Unternehmensphilosophie recht – was nicht heißt, dass man sich auf den Glanzvorstellungen ausruht. Nicht nur am Hauptsitz am nordöstlichen Ende des Bielersees, sondern auch am zweiten Standort in Le Noirmont arbeiten daher ausgewiesene Spezialisten mit neuesten Entwicklungs- und Produktionsmethoden und geben den Innovationen den finalen Schliff.

Globaler Triumphzug, Schweizer Wurzeln

Analog zur weltweit ungebrochenen Nachfrage nach Diamanten, sichert Bien-Air über ein internationales Vertriebsnetz den Export seiner Präzisionsinstrumente weltweit. Neben den beiden Schweizer Produktionsstandorten verfügt das Unternehmen mit acht Dependancen in Europa, den USA sowie Asien zwar über eine globale Konzernstruktur, vergisst dabei aber nie seine alpenländische Identität: Das Gütesiegel „Swiss Made“ unterstreicht die Außenwirkung mit Abbildungen des Schweizerkreuz sowie vom alpinen Wahrzeichen schlechthin, dem Matterhorn.

Ebenso steil nach oben zeigt auch das Erfolgsbarometer von Bien-Air: „Als Familienunternehmen sind wir stolz auf unsere Schweizer Wurzeln und die Werte, die uns seit den Anfangszeiten begleiten und die wir jeden Tag leben“, unterstreicht Schönbächler. Er weiß um die stabile Marke, aber auch, dass diese kein Selbstläufer ist. Weitere Parallelen zu Schweizer Attributen stellt das Familienunternehmen daher immer wieder aufs Neue unter Beweis: „Unsere Partner dürfen nicht nur die selbstverständliche Produktqualität erwarten, sondern auch die Zuverlässigkeit unserer rund 400 Mitarbeiter, deren pragmatisches und effizientes Handeln sowie Beziehungen, die auf Vertrauen basieren. Wir sind überzeugt, dass langfristiger Erfolg nur durch harte Arbeit und nachhaltiges Denken eintreten kann“, so der CEO nicht ohne Stolz.

Im Dienst des Kundenkomforts

Ebenso wie ein geschliffener Diamant ein einzigartiges Spiel von Licht, Farben, Glanz, Strahlen und Funkeln zeigt, das in dieser Form von keinem anderen Stein erreicht wird, brilliert auch Bien-Air als Juwel unter den Dentalprodukteherstellern. Mit seinen revolutionären Komplettlösungen für den Praxisalltag positioniert sich das Unternehmen als starker Partner des Zahnarztes. Der Dialog mit ihm war 1959 die Grundlage der Firmengründung und wird bis heute kontinuierlich gepflegt: „Innovation geschieht auf verschiedenen Ebenen, geht aber immer von einem Kundenbedürfnis aus. Diese Bedürfnisse zu sehen und zu hören und diese effizient in Produkte und Dienstleistungen umzusetzen, braucht Kundennähe und kurze interne Wege. Als Hersteller mit einem soliden, über die Jahrzehnte aufgebauten Verkaufs- und Servicenetzwerk ist Kundennähe für Bien-Air kein leeres Wort. Im Zusammenspiel aller Beteiligten resultieren daraus Ideen, die dem Zahnmedizinprofi das Leben erleichtern“, so Edgar Schönbächler.

Foto: Bien-Air

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