Branchenmeldungen 10.08.2026

Indirekte Lösungen für die langfristige Versorgung bei ausgeprägtem Tooth Wear

GC – Nach dem Erfolg der Kampagne zur direkten Versorgung bei leichtem bis moderatem Tooth Wear startet GC eine neue Initiative. Sie konzentriert sich auf Fälle mit moderatem bis ausgeprägtem Tooth Wear und beleuchtet dabei auch die Rolle indirekter restaurativer Lösungen. 

Indirekte Lösungen für die langfristige Versorgung bei ausgeprägtem Tooth Wear

Foto: GC

Tooth Wear ist ein altersabhängiger Prozess und stellt insbesondere angesichts einer alternden Bevölkerung eine zunehmende klinische Herausforderung dar. Während sich frühe Stadien häufig wirksam mit minimalinvasiven direkten Restaurationen versorgen lassen, erfordern fortgeschrittene Fälle in der Regel ein umfassenderes Versorgungskonzept. Die entsprechenden Behandlungspläne sind häufig mehrphasig aufgebaut und können indirekte restaurative Optionen einbeziehen, um vorhersagbare und langfristig stabile Ergebnisse zu erzielen.

Ein durchgängiges Versorgungskonzept

Eine starre Grenze zwischen direkter und indirekter Versorgung gibt es nicht. Häufig beginnt die Behandlung mit direkten Techniken. In komplexeren Situationen, etwa bei ausgeprägtem oder pathologischem Tooth Wear, können jedoch indirekte Materialien erforderlich sein, um Funktion und Ästhetik wiederherzustellen und langfristige Stabilität zu gewährleisten.

Die Kampagne stellt deshalb ein durchgängiges Versorgungskonzept in den Mittelpunkt. Es verbindet Diagnostik, digitale Planung sowie direkte und indirekte restaurative Strategien, um den individuellen Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.

Sicherheit bei klinischen Entscheidungen

Mit Fortbildungsinhalten und klinischen Fallbeispielen unterstützt die Kampagne Behandler dabei, je nach klinischer Situation sicher zwischen direkten und indirekten Ansätzen zu wechseln und zugleich an einem minimalinvasiven Behandlungsansatz festzuhalten.

Bild von einem Quotenzeichen
„Bei Behandlungsentscheidungen geht es nicht darum, eine Technik oder ein Material als überlegen einzustufen“, sagt Adriano Teixeira, Technical and Training Manager am GC Europe Campus. „Entscheidend ist, den Kern des Problems zu verstehen und für den jeweiligen Zweck zum richtigen Zeitpunkt das passende Material und die geeignete Intervention zu wählen. Der Erhalt der Zahnsubstanz ist dabei stets das leitende Prinzip.“

Über die Kampagne

Die Kampagne startet auf verschiedenen Plattformen, darunter Fachpublikationen, digitale Kanäle, klinische Fortbildungsformate und praxisorientierte Lernangebote. Sie unterstreicht das kontinuierliche Engagement von GC, zahnmedizinische Fachkräfte in allen Stadien von Tooth Wear dabei zu unterstützen, vorhersagbare und patientenorientierte Behandlungsergebnisse zu erzielen.

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