Finanzen 22.02.2021

Corona: Regionale Unterschiede in der zahnmedizinischen Privatliquidation

Corona: Regionale Unterschiede in der zahnmedizinischen Privatliquidation

Foto: Stanisic Vladimir – stock.adobe.com

Deutschlandweit verzeichneten Zahnarztpraxen in der zahnmedizinischen Privatliquidation während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 ein Umsatzminus von insgesamt 2,1 Prozent im Vergleich zu 2019. Dies ergibt sich aus der aktualisierten statistischen Erhebung des DZR HonorarBenchmark* des Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrums (DZR). Besonders auffällig sind die regionalen Unterschiede: Den gravierendsten Umsatzeinbruch erlebte Mecklenburg-Vorpommern mit minus 6 Prozent. Im Westen und Süden Deutschlands kam es zu Rückgängen von 2,2 bis zu 3,8 Prozent. Der Osten von Deutschland wurde dagegen eher wenig durch die Pandemie betroffen. So konnten in Sachsen-Anhalt mit 8,4 Prozent sowie in Sachsen (4 Prozent) und Thüringen (1,3 Prozent) sogar ein Zuwachs in der zahnmedizinischen Privatliquidation festgestellt werden. Auch die beiden Großstädte Hamburg (puls 0,2 Prozent) und Berlin (plus 1,1 Prozent) kamen ohne große Honorareinbrüche durch das Pandemiejahr 2020.

Weitere Informationen unter www.dzr.de

*Das DZR HonorarBenchmark ist das zentrale Instrument für statistische Erhebungen rund um die private Honorarabrechnung im Dentalmarkt. Zudem ermöglicht das Tool DZR-Kunden den direkten Onlinevergleich der eigenen Abrechnungsziffern mit anonymisierten Praxisgruppen.

Quelle: DZR

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