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Cosmetic Dentistry 14.06.2018

Anatomisch geformte Kontaktpunkte

Anatomisch geformte Kontaktpunkte

Drei Teilmatrizenringe für drei unterschiedliche Indikationen

Garrison hat für jede Füllungsindikation einen Matrizenring entwickelt. Von blau über orange zu grün: Die neuen Matrizenringe decken ein breites Behandlungsspektrum ab. Die Kontaktpunktgestaltung erfolgt bei kleinen aber auch ganz großen Kavitäten sehr wirkungsvoll. Besonders hervorzuheben ist dabei die grüne Ringvariante: Mit dieser können selbst große Kavitäten optimal mit der Teilmatrize versorgt werden.

Zahnärzte entscheiden sich immer häufiger für Versorgungen mit Kompositen. Für den Zahnarzt als auch für den Patienten ergeben sich gleich mehrere ausschlaggebende Vorteile wie zum Beispiel Ästhetik, Natürlichkeit, anatomisch geformte Füllungen sowie ein minimalinvasives Vorgehen. Doch um dies alles bestmöglich im Behandlungsfeld umsetzen zu können, werden entsprechende Hilfsmittel benötigt. Ein ganz wesentlicher Bestandteil für das Gestalten der Kontaktpunkte in der Füllungstherapie sind die Matrizenringe. Das neue Matrizensystem Composi-Tight 3D Fusion von Garrison erleichtert dem Behandler den Arbeitsalltag wesentlich.

Schonende Behandlung – optimale Kontaktpunkte

Bei einer Routineuntersuchung stellten sich bei der Patientin kariöse Läsionen unter den Füllungen 36 und 37 fest. Die Patientin entschied sich aufgrund des minimalinvasiven Vorgehens für eine Lösung mit Composite. Auch war der Zeitfaktor für sie essentiell. Die Restaurationen können in nur einer Sitzung hergestellt werden.

Nach röntgenologischer und klinischer Untersuchung werden unter lokaler Anästhesie die alten Füllungen entfernt und die Karies exkaviert. Nach Anlegen des Kofferdams werden die dazu passenden Composi-Tight 3D Fusion FullCurve Bänder angebracht und diese wiederum mit den dazu abgestimmten Keilen fixiert. Damit ist der Füllungsrand sauber abgedichtet und die Zähne sind separiert. Anschließend kann der blaue Matrizenring, der von den neuen drei Ringen der kürzeste ist, angelegt werden. Ein großer Pluspunkt ist dabei die verbesserte Handhabung des Ringes. Dieser kann mit der neuen Zange leichter an den Zahn angebracht werden und durch die stabile und feste Haltbarkeit der Ringe ist kein Abspringen möglich. Die Zähne sind in einem weiteren Schritt selektiv schmelzgeätzt. Hierbei wird zuerst der Schmelz für ca. 20 Sekunden mit 36 %-iger Phosphorsäure bedeckt und danach die ganze Kavität für weitere 10 Sekunden mit der Phosphorsäure geätzt. Das Ätzgel wird abgespült und gänzlich abgesaugt. Anschließend wird der Haftvermittler angebracht. Dafür wird Adhese Universal verwendet, welches mit dem VivaPen für 20 Sekunden einmassiert und verblasen wird. Abschließend wird für 10 Sekunden gehärtet.

Zügiges Ausarbeiten dank geringer Materialüberschüsse

Erfolgsgebend für die Langlebigkeit der Komposit-Füllung ist die Kontaktpunktgestaltung. Hierbei müssen dichte und sehr sauber ausgearbeitete Füllungsränder hergestellt werden. Die erste eingebrachte Composite-Schicht ist bei diesem Patientenfall Tetric EvoCeram Bulk Fill. Das Arbeiten mit 4 mm Schichtstärke erlaubt dem Behandler ein flinkes Modellieren, welches ein Vorteil der Bulk-Fill-Technologie darstellt. Für die dunkel verfärbten Stellen wird Tetric Evo Flow Bulk Fill gewählt, da dies optimal abdeckt. Damit eine natürliche Farbgebung im Mund sichergestellt ist, wird eine dünne Schicht des fließfähigen Materials im Farbton Okker eingearbeitet. Anschließend wird die Okklusion modelliert. Ein großer Pluspunkt der Garrison-Ringe: Die Ausarbeitung der Materialüberschüsse hält sich kurz, da die Matrizenringe die Matrizenbänder straff um den Zahn drücken. Der Zahn wird lediglich grob ausgearbeitet, bevor die nächste Kavität behandelt wird.

MOD-Füllungen mit Teilmatrizen

Bei Zahn 36 wird eine MOD-Füllung hergestellt. Hierfür werden zwei Bänder mit jeweils einem Keil angebracht. Aufgrund der großen Kontaktpunkte werden der orange und grüne Matrizenring um den Zahn gelegt. Trotz der recht ausgedehnten Kavität eignet sich der grüne Ring. Vorteilhaft ist, dass dieser Matrizenring keinen Knick im Kontaktpunkt verursacht. Nun wird wie beim vorigen Zahn vorgegangen. Die 36 %-ige Phosphorsäure wird am Schmelz für 20 Sekunden appliziert und die Säure für weitere 10 Sekunden in die ganze Kavität gefüllt. Die Säure wird abgespült und abgesaugt. Der Haftvermittler kann jetzt für 20 Sekunden eingerieben und verblasen werden. Im Anschluss wird die Kavität lichtgehärtet und eine neue Schicht Composite eingebracht. Jede Schicht wird dabei für lediglich 5 Sekunden polymerisiert. Die kurze Aushärtungszeit lässt sich mit der Verwendung der Polymerisationslampe Bluephase Style 20i erklären. Nach Beendigung können die Matrizenringe abgenommen, die Füllung ausgearbeitet und die Okklusion eingeschliffen und poliert werden.

Aus Behandlungssicht stellt das Composi-Tight 3D Fusion-System eine erhebliche Arbeitserleichterung dar. Das leichte Anbringen sowie die fixe Haftung an den Zähnen ermöglichen ein angenehmes Arbeiten selbst unter schwierigen Bedingungen. Die geringe Überschussentfernung am Ende der Sitzung sind ein weiterer Pluspunkt der Composi-Tight 3D Fusion Ringe. Resultate sind anatomisch geformte, straffe Kontaktpunkte.

Vorteile der neuen Composi-Tight 3D Fusion Ringe auf einen Blick:

  • Leichtes Anbringen
  • Stabile Haftung an den Zähnen
  • Anatomisch geformte, straffe Kontaktpunkte
Foto: Autor
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