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Endodontologie 26.01.2012

Eine ideale Materialkombination für optimale Ergebnisse

Eine ideale Materialkombination für optimale Ergebnisse

Tetric EvoCeram und Tetric EvoFlow


Die Verarbeitung eines Komposits wie Tetric EvoCeram im Seitenzahnbereich kann heute als eine State of the Art-Versorgungsweise bezeichnet werden. Die Materialeigenschaften der modernen Komposite bieten durch ihre physikalischen Werte im Sinne hochfester Kaustabilität und durch ihre ästhetische und damit farbliche Adaption an die natürliche Zahnsubstanz einen universellen Anwendungsbereich an.

Komponenten Tetric EvoCeram und Tetric EvoFlow ideal aufeinander abgestimmt. Die physikalischen Werte von Flow machen es möglich, nicht nur Kontaktpunktareale zu gestalten, sondern auch durch deren Röntgensichtbarkeit von 400% Al (enthält Ytterbiumtrifluoride), eine dauerhafte Karieskontrolle zu ermöglichen. Voraussetzung dazu ist, dass das Material als Basisfüllung auf den Boden einer Kavität aufgebracht wird. Der sensible interdentale Kontaktbereich und damit die Adaption an den gingivalen Präparationsrand der Kavität kann mit Flow in idealer Weise gestaltet werden, um einen Einbruch von Sekundärkaries zu vermeiden. In der Vergangenheit hat eine insuffiziente Adaption von Komposit besonders im interdentalen Stufenbereich zu Karieseinbruch geführt. Eine besondere Technik mit perfekter und kontrollierter Adaption des Materials an die natürliche Zahnsubstanz soll hier im Einzelnen beschrieben werden. Denn der Erfolg einer dichten und damit kariesresistenten Füllungstherapie ist das Ziel einer jeden zahnmedizinischen Intervention!

Eine Alternative zu einer Restauration mit vollkeramischen Werkstoffen kann ein Komposit nur dann sein, wenn auch funktionelle okklusale Parameter berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass die zentrischen Stopps einer naturanalogen Konfiguration entsprechen und die funktionsdynamischen Bewegungsmuster im Kauflächenrelief so aufgebaut werden, dass eine maximale Nahrungszerkleinerung ermöglicht wird.

Versorgung der Zähne 46 und 47 mit Komposit


Im Folgenden werden die einzelnen Arbeitsschritte einer Neuversorgung der Molaren 46 und 47 Schritt für Schritt bildlich dargestellt und der Ablauf mit entsprechenden Bildunterschriften chronologisch erläutert. Im Interdentalbereich wurde bei einer routinemäßigen röntgenologischen Karieskontrolle Behandlungsbedarf festgestellt. Diese (prophy-laktischen) Kontrollen werden in der Praxis alle zwei bis drei Jahre (je nach Kariesaktivität) mittels Bissflügelaufnahmen durchgeführt. Wie in diesem Fall zeigt die rein klinische Befundung keinen Hinweis auf eine approximale Karies und kann deshalb leicht „übersehen“ werden.

Fazit


Moderne Komposite, die eine stabile Rekonstruktion und damit eine funktionsfähige Gestaltung der Kaufläche ermöglichen (Härtegrad, Bruchfestigkeit, Fülleranteile im Vergleich/Flow zu festem Komposit), stellen das Mittel der Wahl im zahnärztlich reparativen/restaurativen Behandlungsalltag dar. Tetric EvoCeram und Tetric EvoFlow stellen eine ideale Materialkombination dar, mit der im ästhetisch und funktionell beanspruchten Indikationsbereich ein optimales Ergebnis erzielt werden kann. Werden die Verarbeitungshinweise in der Gebrauchsanweisung richtig befolgt, steht einem langfristigen Erhalt und damit Erfolg einer Kompositrestauration nichts im Wege.

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