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Prophylaxe 17.10.2017

Hilfe bei der Instrumentenaufbereitung

Hilfe bei der Instrumentenaufbereitung

Benutzte Instrumente sollten nach einer Behandlung zeitnah und sicher aufbereitet werden, um schnellstmöglich wieder einsatzbereit zu sein. Oft ist hierfür die Zeit jedoch knapp, da die Assistenz einen wesentlichen Teil der verfügbaren Zeit am Stuhl verbringt und die Instrumentenaufbereitung nebenher erfolgen muss. Kassetten und Trays können sehr gut helfen, diese Arbeitsabläufe rationell und zeitnah zu integrieren sowie wirkungsvoll Zeit einzusparen.

Eine der großen Herausforderungen in der Zahnarztpraxis ist es, eine zuverlässige Infektionskontrolle sicherzustellen, während gleichzeitig die Organisation und Effizienz der Arbeitsabläufe reibungslos funktionieren muss. Jede einzelne Behandlung erfordert ein spezielles Instrumentarium. Es ist deshalb unerlässlich, die Wiederaufbereitungsprozesse so effektiv und zeitnah wie möglich durchzuführen, damit Instrumente schnell wieder für weitere Behandlungen verfügbar sind. Häufig muss sich die hoch qualifizierte Assistenz jedoch sowohl der Patientenbehandlung als auch der Instrumentenpflege widmen. Es fehlt dann die Zeit, die Reinigung und Sterilisation der kontaminierten Instrumente zügig zu erledigen. Kassetten und Trays können helfen, die Arbeitsabläufe rationell und zeitnah zu organisieren. Eine sehr gute Möglichkeit für eine effektive Instrumentenorganisation bieten E-Z Jett Kassetten und Behandlungstrays von Zirc (Vertrieb: Loser & Co, Leverkusen).

E-Z Jett Kassetten und B-Lok Trays mit Deckel im Vergleich

Die autoklavierbaren E-Z Jett Kassetten sind ideal für den Einsatz in RDGs und Autoklaven. Sie ermöglichen aufgrund ihres offenen Designs perfekten Zugang der Spülmedien zum Instrumentarium im RDG sowie anschließend eine sichere Sterilisation. Die Farbcodierung unterstützt die Zuordnung der einzelnen Trays während und nach den Wiederaufbereitungsprozessen.

Die Zirc B-Lok Trays mit Deckel bieten dem Praxispersonal eine gute Möglichkeit der Infektionskontrolle. Instrumente und Zubehör werden nach der Sterilisation auf das Tray sortiert. Der Klarsichtdeckel hält das Instrumentarium einerseits geschützt bis zur nächsten Behandlung, andererseits ist jederzeit erkennbar, was im Tray gelagert ist. Nach der Behandlung werden die benutzten Instrumente auf das Tray zurückgelegt. Der Deckel schützt vor Kreuzkontamination und ermöglicht einen sicheren Transport zum Aufbereitungsbereich.

Anwender des Systems sehen in der Nutzung der E-Z Jett Kassetten und B-Lok Trays erhebliche Vorteile gegenüber dem bisherigen Standard bei der Instrumentenorganisation in ihrer Praxis. Besonders die verschiedenen Farben helfen bei der Zuordnung des Instrumentariums zu Behandlungen, Sprechzimmern oder einzelnen Behandlern.

Abb. 1: E-Z Jett Kassetten dienen zur sicheren Aufbewahrung von Instrumentensätzen. Die Farb codierung ermöglicht eine Zuordnung zu Behandlern, Behandlungszimmern oder Behandlungsart.

Arbeitsergonomie und Nutzen

Mit Zirc-Kassetten ist sowohl die Bereitstellung des Instrumentariums am Behandlungsplatz als auch der Transport zum Sterilisationsbereich sicher und effektiv möglich. Die Zusammenstellung der Instrumentensätze kann vor und nach den Aufbereitungsprozessen im RDG und im Autoklaven beibehalten werden, das aufwendige Um- und Einsortieren entfällt komplett. Die Instrumente werden vor Beschädigungen geschützt, die Lebensdauer wird verlängert. Ein wesentlicher Aspekt ist, dass die einzelnen Instrumente nicht mehr in die Hand genommen werden müssen, das Verletzungsrisiko für das involvierte Praxispersonal wird erheblich minimiert.

Abb. 2: Das B-Lock Instrumententray, vorbereitet mit allem Zubehör für die nächste Behandlung.

Zusammenfassung

Die Instrumentenorganisation beinhaltet viele einzelne Arbeitsschritte: Abräumen der benutzten Trays, Reinigen und Desinfizieren, Prüfen, Verpacken und Sterilisieren, Lagern. Die Zeit, die das Praxisteam dafür investieren muss, kann mit E-Z Jett Kassetten und B-Lok Trays reduziert werden. Diese Helfer erhöhen die Sicherheit, da die sensiblen und kontaminierten Instrumente nach der Behandlung stets geschützt im Tray bzw. der Kassette verbleiben. Zudem wird der Aufwand, der mit der Wiederaufbereitung verbunden ist, reduziert, da die Instrumente entsprechend ihrem Einsatzzweck als komplette Sets gelagert werden können.

Die wesentlichen Vorteile liegen auf der Hand: Einfache Anwendung, sichere Lagerung sowie leichter Zugang zu allen benötigten Instrumenten während der Behandlung. Das Potenzial, dabei Zeit einzusparen, ist hoch. Eine Untersuchung, bei der zwölf Praxen diese Trays und Kassetten 45 Tage lang in ihre Organisationsabläufe integriert haben, hat gezeigt, dass allein aufgrund der behandlungsbezogenen Instrumentenzusammenstellung mehrere Minuten pro Sitzung eingespart werden konnten, da das aufwendige Suchen einzelner Instrumente in den Sprechzimmerschubladen entfällt. Alles kann vor der Behandlung vorbereitet und bereitgestellt werden. Das Design der Trays und Kassetten ist auf die Bedürfnisse der zahnärztlichen Prozesse abgestimmt: Leichtes Gewicht, antimikrobiell ausgestattete Materialien, rutschfeste Füßchen sowie sicher schließende Abdeckungen.

Autorin: Bettina Loser

Dieser Fachbeitrag ist erstmalig im Prophylaxe Journal 3/17 erschienen.

Foto: rcfotostock – stock.adobe.com
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