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Dentsply Sirona Live-OP zur Implantatversorgung im atrophierten Unterkiefer

Zusammenspiel von analogem und digitalem Workflow


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  • 1980–1986 Studium in Mainz
  • 1987–1990 Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität / Erlangen/Nürnberg und der Universität Mainz
  • Zertifizierte Tätigkeitsschwerpunkte in Implantologie und Parodontologie
  • seit 1987 internationale Referententätigkeit mit den Schwerpunktthemen: Implantologie, Augmentation und Weichgewebsmanagement, Digitale Implantologie und Implantatnavigation, sowie Parodontologie
  • seit 1993 niedergelassen in eigener zahnärztlich-oralchirurgischer Gemeinschaftspraxis in Viernheim
  • Praxiseigenes Meisterlabor mit den Schwerpunkten Implantatprothetik, CAD CAM Technologie, digitale Technologie und Vollkeramik
  • volle 3-jährige Weiterbildungsermächtigung im Fachgebiet der Oralchirurgie bei der Landeszahnärztekammer in Hessen/Frankfurt 
  • Fortbildungsreferent der postgraduierten Weiterbildung im Curriculum Implantologie der DGOI
  • Hospitations- und Supervisionspraxis für Implantologie und Oralchirurgie
  • Mitgliedschaft in zahlreichen wissenschaftlichen Fachgesellschaften z.B. DGOI, DGI, AG Kieferchirurgie, DGZMK, Deutsche Gesellschaft für Parodontologie und BDiZ/EDI
  • redaktionelle Mitarbeit und advisory board member renommierter Fachzeitschriften wie Praktische Implantologie und Implantatprothetik PIP, cosmetic dentistry und Implantology 
  • zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen in Deutsch und Englisch
  • seit 2017 Akkreditierte Lehr- und Forschungspraxis der Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • von 2015 bis 2018 Präsident der deutschen Gesellschaft für orale Implantologie
  • seit 2018 Pastpräsident der DGOI
  • seit 2018 Akademische Lehrpraxis der DTMD University Luxemburg
  • seit 2018 Berufung zum Professor für Implantologie an der DTMD Universität Luxemburg
  • seit 2019 Prodekan für Asienwissenschaften der DTMD Luxemburg

Info

In der Live-OP beschreibt Prof. Dr. Fred Bergmann eine Implantatversorgung mit zwei Astra EV Profile-Implantaten von Dentsply Sirona in einem stark atrophierten Unterkiefer. Dabei geht er besonders auf das Zusammenspiel von analogem und digitalem Workflow ein. Durch dieses kombinierte Vorgehen kann die Implantation in einer Sitzung erfolgreich durchgeführt werden. Ein zweizeitiges Verfahren mit aufwendiger Augmentation, Weichgewebsmanagement und späterer Implantation entfällt.

Fallbeschreibung

Bei einem 52-jährigen Patienten wurden vor circa zehn Jahren aufgrund ausgedehnter parodontaler sowie endodontischer Läsionen die Zähne 36 und 37 extrahiert. Als Folge davon und aufgrund der Inaktivitätsatrophie liegt zum jetzigen Zeitpunkt ein stark atrophierter Unterkiefer mit deutlichem Verlust der Zone der keratinisierten Mukosa vor.

Mittels dreidimensionaler Diagnostik wird die Defektmorphologie metrisch exakt erfasst und eine Bohrschablone für die Pilotbohrung erstellt. Die prothetisch optimierte Implantatposition sowie die Implantatlänge und Achsneigung werden festgelegt. Gleichzeitig muss der messerscharf zulaufende Unterkieferkamm um circa 2 mm nivelliert und nach erfolgter Implantation eine bukkale Auflagerung zum Erreichen eines konvexen, anatomisch geformten Kieferkamms angeschlossen werden.

Als Zugang wird eine bukkale Schnittführung im Sinne einer Vestibulumplastik nach Kazanjian gewählt, um die Zone keratinisierter Mukosa zu verbreitern und die Dehiszenzgefahr in der Einheilung zu reduzieren.

Das Implantatdesign der Astra EV Profile-Implantate weist eine nach vestibulär abgeschrägte Geometrie auf, die dem bukkalen Kieferkammverlauf kongruent ist. Somit liegen bukkal keine Schraubengänge frei und ausreichend Knochen- und Weichgewebsvolumen ist vorhanden. Die idealen Voraussetzungen für einen Langzeiterfolg sind hiermit geschaffen.

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