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Lifestyle als Risikofaktor für Parodontitis


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  • 1989–1994 Studium der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Freie Universität Berlin
  • 1994–1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abt. für Parodontologie, Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1997 Promotion, Freie Universität Berlin
  • 1998–2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universität zu Köln
  • seit 2000 Spezialist der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie
  • 2002–2003 Postdoctoral Research Fellow, School of Dental Medicine, University of Pittsburgh, USA
  • 2003–2006 Assistant Professor, Oral Biology and Orthodontics, College of Dentistry, Ohio State University, USA
  • 2006–2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Parodontologie und Zahnerhaltung, Universität Bonn
  • 2007 Habilitation, Universität Bonn
  • 2008–2015 Leiter der DFG-Klinischen Forschergruppe 208 „Ursachen und Folgen von Parodontopathien“
  • 2009–2018 Professur für Experimentelle Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universität Bonn
  • 2015–2016: DAAD-geförderte Forschungsaufenthalte an der University of Athens, Greece
  • 2017 „Noel Martin Visiting Chair”, University of Sydney, Australia
  • 2018–2019: DAAD-geförderte Forschungsaufenthalte an der Universidade Estadual Paulista, Brasil
  • seit 2018 Direktor der Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung, Universitätsmedizin Mainz

Info

Parodontitis ist eine multifaktorielle inflammatorische Erkrankung des Parodonts, die durch Knochen- und Attachmentverlust gekennzeichnet ist. Unter den bekannten Risikofaktoren sind vor allem diejenigen von Bedeutung, die veränderbar sind. Mikroorganismen im dentalen Biofilm stellen eine notwendige Bedingung für die Parodontitisentstehung dar. Das häusliche, mechanische und chemische Biofilmmanagement ist daher von größter Bedeutung.

Eine Vielzahl von Studien hat weiterhin gezeigt, dass vor allem auch Rauchen zu den Risikofaktoren für die Entstehung und Progression der Parodontitis zählt. Zudem wurde nachgewiesen, dass durch Tabakentwöhnung das Parodontitisrisiko wieder gesenkt werden kann. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, in der zahnärztlichen Praxis über den Zusammenhang zwischen Rauchen und Parodontitis zu informieren und Maßnahmen zur Tabakentwöhnung zu unterstützen. Übergewichtigkeit und Adipositas, häufig assoziiert mit Typ 2-Diabetes, tragen ebenfalls zu einem erhöhten Risiko für Parodontitis bei. In diesem Kontext kommt daher einer gesunden Ernährung und ausreichenden physischen Aktivität eine besondere Rolle zu. Schließlich ist auch bekannt, dass mentaler Stress, der als Belastung empfunden wird, Einfluss auf das Immunsystem und damit auf die Entstehung und das Fortschreiten einer Parodontitis nehmen kann.

Das Web-Tutorial mit Prof. Dr. James Deschner widmet sich diesen veränderbaren Risikofaktoren und unterstreicht die präventiven und therapeutischen Möglichkeiten, die sich aus dem Wissen um diese ätiologischen Faktoren ergeben. Jetzt registrieren!

Fragen beantwortet Prof. Dr. James Deschner per E-Mail unter james.deschner@uni-mainz.de

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