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Live-OP Geistlich Biomaterials

Rekonstruktion eines horizontal und vertikal kombinierten Knochendefekts mit Yxoss CBR®


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Inspiriert von Goethes Zitat „Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein“ haben die beiden erfolgreichen Leipziger Praxisinhaber Dr. Thomas Barth und Dr. Volker Ulrici, mit jeweils mehr als 30-jährigen Berufserfahrung, ihre Praxisidee im „Dentale“ verwirklicht. Vor fünf Jahren haben sie mit Kollegen alle zahnmedizinisch relevanten Fachgebiete sowie ein zahntechnisches Labor unter einem Dach zusammengeführt, um Patienten sozialkompetent zu betreuen und zahnmedizinische Probleme fachkompetent zu therapieren. Dabei wird täglich Wissen generationsübergreifend im Kollegenkreis weiterverbreitet. Zum Wohle der Patienten werden deren Problembefunde diskutiert, um eine optimale Therapie individuell für den jeweiligen Menschen anzubieten.

 

Dr. Thomas Barth ist seit 1992 in der Implantologie tätig. In seiner Praxis werden pro Jahr zirka 500 Implantate gesetzt, wovon 95% auch prothetisch versorgt werden. Aus diesem Grund steht die prothetisch orientierte Implantatpositionierung im Focus einer jeden Restauration. Im Laufe seiner Karriere blickt Thomas Barth auf zirka 10 000 gesetzte Implantate zurück. In eine Nachbetrachtungsstudie1, die sich von der Insertion bis zu 20 Jahren Versorgung erstreckt, flossen zirka 5 300 seiner gesetzten Implantate ein.

 

Dr. Thomas Barth war seit 1997 im Vorstand des Landesverbandes MVZI im DGI und übernahm von 2010 bis 2016 die Präsidentschaft des Landesverbandes in dem er heute noch als Pastpräsident tätig ist. Seit 2016 ist er einer von 15 Ehrenmitgliedern der DGI

 

1 Retrospective analysis of 10,000 implants from insertion up to 20 years-analysis of implantations using augmentative procedures. Knöfler W, Barth T, Graul R, Krampe D. Int J Implant Dent. 2016 Dec;2(1):25. Epub 2016 Dec 3.

Info

Bei der Augmentation von Knochendefekten ist die endgültige Kieferkammkontur ein wichtiger Erfolgsfaktor, um höchsten ästhetischen Ansprüchen zu genügen. Gerade bei komplexen Augmentationen – insbesondere mit vertikaler Komponente – ist neben einem Augmentat mit hoher Regenerationskompetenz und einer gewebefreundlichen Barrierefunktion (Membran) die Lagestabilität des Augmentats für die Regeneration von höchster Priorität. Die dazu von ReOss® mittels digitalen Workflows hergestellten und hochwertigen Gitterstrukturen aus Reintitan zur Formgebung des Knochenaugmentats können passgenau über den Knochendefekt eingebracht werden. So stellt das neue und innovative Augmentationsverfahren mit Yxoss CBR® auch eine gute Alternative sowohl zu den 3-D-gefrästen allogenen Knochenblöcken als auch zu autologen Knochenblöcken dar.

 

 

In der Live-OP wird in einem ersten OP-Schritt eine Hartgewebsaugmentation mit ReOss gezeigt. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Patientin im Alter von 33 Jahren. Nach einem Unfall im Kindesalter und einem erneuten Sturz im dann schon Erwachsenenalter war der Zahn 21 nunmehr nicht zu erhalten und es erfolgte im September 2017 eine Sofortimplantation mit folgendem Verlust nach kurzer Zeit. 10 Wochen später (Dezember 2017) kam es zu einem erneuten Implantationsversuch – wieder ohne Erfolg.

 

 

Die Folgen dieser Manipulationen sind im DVT deutlich sichtbar. Es besteht ein erheblicher Hart- und Weichgewebsverlust. Nach ausführlicher Beratung und Aufklärung und der Notwendigkeit, nunmehr keine Versuche mehr zu unternehmen, haben wir uns zu folgender Therapie entschlossen:

 

In einer ersten OP werden mittels eines präfabrizierten Titangitters (Yxoss CBR der Fa. ReOss®) in Kombination mit einem Gemisch aus autologem Knochen und Knochersatzmaterial (Bio-Oss®, 1 bis 2 mm Körnung) die Hartgewebestrukturen wieder hergestellt. Etwa 7 bis 8 Monate später kommt es dann zur Implantation, u.U. mit einer weichgewebigen Augmentation.

 

Weitere drei Monate später erfolgt eine Implantatfreilegung und die provisorische Kronenversorgung über ein PEEK Abutment. Schließlich nach etwa weiteren 2 bis 3 Monaten und der stabilen weichgewebigen Ausheilung kommt es zur vollkeramischen definitiven Versorgung über ein TiBase Abutment.

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