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Branchenmeldungen 20.06.2012

1. Deutscher Studentenkongress Zahnmedizin

Antje Isbaner
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1. Deutscher Studentenkongress Zahnmedizin

Am 16. und 17. Juni 2012 hat die Firma Straumann den Ersten Deutschen Studentenkongress Zahnmedizin in Berlin veranstaltet. In der einzigartigen und klimaneutralen Location „Umweltforum Auferstehungskirche“ wurde den 120 Zahnmedizinstudenten ein spannendes und zukunftsorientiertes Kongressprogramm geboten.

Renommierte deutschsprachige Experten aus zahlreichen Universitäten und niedergelassenen Bereichen referierten Mitte Juni zum ersten Straumann Studentenkongress in Berlin über aktuelle Aspekte in der Zahnmedizin – von Parodontologie bis Implantologie. Die Veranstaltung begann jedoch zunächst nicht zahnmedizinisch, sondern sportlich. Der Big Wave Surfer Sebastian Steudtner (23 Jahre) zeigte in beeindruckenden Videosequenzen seine Erfolgsgeschichte, wie er als erster deutscher Surfer den Billabong XXL Global Big Wave Award 2010 in der Kategorie „Biggest Wave“ gewinnen konnte, nämlich mit Teamgeist und Zielstrebigkeit.


Zum ersten zahnmedizinischen Thema „Regeneration parodontaler Strukturen“ sprach PD Dr. Stefan Fickl von der Universität Würzburg. Er erklärte anschaulich anhand von Fallbeispielen die regenerative Parodontaltherapie, die Voraussetzungen dafür und die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten, z.B. mit dem Schmelz-Matrix-Protein Emdogain. Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, Universitätsklinikum Mainz, folgte mit seinem Vortrag über „Implantate – Chirurgie nicht nur für Spezialisten“ und sprach über die Implantatentwicklung, Erfolgsraten und Implantatversagen sowie über die richtige Implantatlänge, den Durchmesser der Implantate und deren Position. Von den Studenten forderte er die genaue Beratung und Aufklärung der Patienten über Risikofaktoren, Behandlungsmöglichkeiten und finanzielle Aufwendungen. Hierfür nannte er als Beispiel das SAC Assesment Tool – eine Klassifikation, die Zahnärzten hilft, den Grad der Komplexität und die potenziellen Risiken bei individuellen Fällen zu bestimmen. Anschließend stellte PD Dr. Sven Reich, Universitätsklinikum Aachen, die Frage „Digitaler Zahnersatz – alles einfacher, besser und schneller?“ und zeigte die Unterschiede von digitaler und herkömmlicher Abformung bis hin zur Modellherstellung auf. Den theoretischen Teil beendete Prof. Dr. Guido Heydecke von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf mit dem Thema „Prothetik rulez – die prothetische Suprakonstruktion bestimmt das implantologische Vorgehen“, verwies auf das backward planning und wie wichtig es ist, vor der Herstellung der jeweiligen Rekonstruktionsteile den genauen prothetischen Raum zu definieren.

Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel, Facharzt für MKG-Chirurgie, führte die Moderations- und Diskussionsrunden des Kongresses. Nach dem theoretischen Programm konnten sich die Studenten in den praktischen Workshops und 14 Seminaren in der parodontalen Regeneration, Chirurgie und Prothetik bis hin zu neuen digitalen Technologien weiterbilden und sich beispielsweise am Kunststoffkiefer oder Schweineohr chirurgisch beweisen. Der über 100-jährige Veranstaltungsort „Umweltforum Auferstehungskirche“ war selbst für Berlin eine ganz besondere Event Location. So ist der Tagungssaal gleichzeitig Herzstück des Gebäudes und bietet mit einer Größe von 450 Quadratmetern und einer Höhe von 17 Metern ein beeindruckendes Raumerlebnis. Nicht zuletzt entsprach die konsequent ökologische Bauweise des Hauses auch den Ansprüchen Straumanns – Qualität, Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung stehen bei der Traditionsmarke seit jeher im Fokus der Produkt- und Konzeptentwicklung.

Zudem hatte der Kongress eine Premiere vorzuweisen: das „Straumann Young Professional Program“. Die Nachfrage hierfür war groß. Damit begleitet Straumann seine Zielgruppe vom Studium über die Assistenzzeit bis hin zur eigenen Praxis mit innovativen, maßgeschneiderten Produkten und Leistungen. Am Samstagabend überraschte Straumann seine Gäste mit einer exklusiven Party. Per Boot ging es zu einem ungewöhnlichen Ort an der Spree, zum „Label 2“ in Berlin. Eigentlich ist das ein Modezentrum mit eindrucksvoller grüner Betonfassade und auf fünf Etagen Platz für Showrooms und Mode. Diesmal aber wurde es zum „Gasthaus“ einer Party bis tief in die Nacht. Hier konnten die Studenten bei einem Get-Together feiern, Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen. Für ausreichend Unterhaltung war auch gesorgt: Vom Comedian über eine typische Berliner Currywurstbude auf Rädern bis hin zu jonglierenden Barkeepern – ein DJ sorgte für ausgelassene Tanz-Stimmung. Doch auch nach der rauschenden Partynacht waren die Workshops von Straumann wieder gut besucht. Damit nutzten die angehenden Zahnmediziner die Chance, durch die hochkarätigen Seminare und Workshops ihr praktisches Wissen zu erweitern. Eine überaus gelungene Veranstaltung, die – so hoffen die jungen Zahnmediziner, nur der Auftakt einer Reihe bleibt. Wer weiß, wo der Deutsche Studentenkongress Zahnmedizin in Folge zwei dann stattfindet?

Foto: © OEMUS MEDIA AG
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