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Branchenmeldungen 29.10.2018

849 ausländischen Zahnärzten Approbation erteilt

849 ausländischen Zahnärzten Approbation erteilt

Laut Statistischem Bundesamt fallen die meisten Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen für das Jahr 2017 auf das Gesundheitswesen. Die Berufsgruppe der Zahnärzte liegt auf Platz 5.

Wie destatis.de, das Portal des Statistischen Bundesamtes, meldet, ist die Zahl der anerkannten Berufsqualifikationen um 14 Prozent zum Vorjahr gestiegen und beruft sich dabei auf die amtliche Datenerhebung auf Grundlage von §17 des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG). Insgesamt wurden 21.800 ausländische Abschlüsse in Deutschland anerkannt, abgelehnt wurden 470 Anträge.

Platz 1 der häufigsten Berufe belegen mit 10.689 Anerkennungen Gesundheits- und Krankenpfleger, gefolgt von Ärzten mit über 8.000 erteilten Approbationen. Mit deutlichem Abstand stehen auf den nächsten drei Rängen Physiotherapeuten (1.068), Kaufmänner und Kauffrauen für Büromanagement (912) sowie Zahnärzte mit 849 Approbationen.

Die meisten Antragsteller haben ihre Qualifikation in Syrien bzw. der ehemaligen Arabischen Republik erworben (3.582 Anträge). Aber auch Bosnien und Herzegowina, Serbien, Rumänien und Polen sind sehr stark vertreten. Wie sich die Ausbildungsstaaten auf die einzelnen Berufsgruppen verteilen, wurde nicht bekannt gegeben, ebenso wenig die geschlechtsspezifische Verteilung.

Foto: S. Engels – stock.adobe.com
BZÄK: Ausländische Zahnärzte

Für eine dauerhafte Berufsausübung in Deutschland müssen ausländische Zahnärzte die Approbation beantragen.

 

Die Approbation wird auf Antrag erteilt,

 

  1. wenn die Ausbildung mit der zahnärztlichen Ausbildung in Deutschland gleichwertig ist,
  2. sich der Antragsteller nicht eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich eine Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit zur Ausübung des zahnärztlichen Berufs ergibt,
  3. der Antragsteller nicht in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist
  4. er/sie über die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt.

 

Quelle: BZÄK

 

Weitere Informationen zur Anerkennung von Gesundheitsberufen in Deutschland, gibt es hier.

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