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Branchenmeldungen 23.03.2017

ADDE und FIDE geben Einblick in europäischen Dentalmarkt

ADDE und FIDE geben Einblick in europäischen Dentalmarkt

Während ihrer gemeinsamen Pressekonferenz informierten die europäischen Dentalverbände ADDE und FIDE am 22. März 2017 die Fachpresse über aktuelle Trends und Prozesse des Dentalmarktes in Europa. Die seit 1998 bestehende Kooperation beider Organisationen bildet die Grundlage für die jährlich durchgeführte und veröffentlichte Marktstudie, deren Erhebungen einen statistischen Einblick in künftige Chancen und Herausforderungen der Branche erlauben.

Nachdem FIDE-Präsident Dr. Alessandro Gamberini die Gäste begrüßt hatte, präsentierte ADDE-Präsident Dominique Deschietere die Ergebnisse der 2017 Survey on the European Dental Trade, welche in diesem Jahr erstmalig neben der gedruckten Version auch als digitale Ausgabe erhältlich ist. Da die Umfragewerte der Teilnehmerländer noch nicht vollständig vorlagen, wurden die Zahlen in einer vorläufigen Fassung veröffentlicht. Die finale Ausführung wird Ende April 2017 herausgegeben.

Bereits jetzt lässt sich jedoch schlussfolgern, dass die Verkaufszahlen in den Hauptproduktkategorien innerhalb der letzten drei Jahre leicht angestiegen sind, was auf ein anhaltendes Wachstum des Dentalmarktes schließen lässt. Sowohl Investitionsgüter als auch Verbrauchsmaterialien wurden in Summe im Vergleich zum Vorjahr etwas stärker nachgefragt. Im Bereich der neu erworbenen Intraoralscanner und CAD/CAM-Systeme liegt Deutschland im europäischen Vergleich an der Spitze, gefolgt von Frankreich und Großbritannien.

Die Anzahl der praktizierenden Zahnärzte in Europa verzeichnet ebenfalls einen leichten Zuwachs. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass in einigen Teilnehmerländern immer mehr Studenten zahnmedizinische Studiengänge abschließen. Die deutlichsten Wachstumsraten zeigen sich in Österreich, Frankreich, Ungarn, Spanien und Italien. Stabil bleiben die Werte in Tschechien, den Niederlanden, Spanien und UK. Die Versorgungsdichte hielt europaweit das Vorjahresniveau.
Dementgegen ist das zahntechnische Handwerk einem allgemeinen Rückgang unterworfen, sowohl hinsichtlich der Zahl der Berufsausübenden als auch bezüglich der Anzahl der Dentallabore.

Weiterhin spiegeln die Umfragewerte die stetig voranschreitende Digitalisierung der Dentalwelt wider. So verbreitet sich die Computernutzung in den Praxen zunehmend, damit einhergehend werden auch immer mehr Materialbestellungen per Internet getätigt. Um der hohen Anzahl neu installierter CAD/CAM-Systeme Rechnung zu tragen, werden ADDE und FIDE diesen Aspekt in den künftigen Umfragen separat behandeln.

Die vollständige Markstudie ist auf der Website der ADDE unter www.adde.info bestellbar.

Foto: OEMUS MEDIA AG
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