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Branchenmeldungen 21.02.2011

Air-Flow kills Biofilm

Air-Flow kills Biofilm

Eine subgingivale Anwendung der Air-Flow-Methode soll eine sanfte und effiziente Beseitigung von Bakterien in der Parodontaltasche bewirken.

Tausende von tief in den Parodontaltaschen sitzenden Bakterienstämmen sind für das Entstehen verschiedener Krankheiten verantwortlich. Das Ausmaß ist enorm und dementsprechend groß ist die Notwendigkeit der Behandlung parodontaler Erkrankungen. Der erhöhte Risikofaktor für systemische Krankheiten wie Diabetes, Schlaganfall oder Frühgeburten, ist allgemein bekannt.

Das schweizerische Unternehmen E.M.S. Electro Medical Systems ist berühmt für Air-Flow®, die Originalmethode für supragingivale Luftstromreinigung. Aber bedeutend weniger Zahnärzte kennen die einzigartige subgingivale Anwendung dieses Gemischs aus Pulver und Luft. "AIR-FLOW GOES SUBGINGIVAL", verkündet E.M.S. und bringt es damit auf den Punkt. Eine einzigartige Düse leitet das Pulver-Luft-Gemisch tief in die Tasche ein; mit Wasser werden die entfernten Ablagerungen anschließend ausgespült. Das Gerät und die Hilfsmittel sind laut Hersteller hervorragend aufeinander abgestimmt, um ein außergewöhnliches Ergebnis ohne Stress oder Risiken für den Patienten zu erzielen.

Die patentierte Perio-Flow-Düse für den Einmalgebrauch ist speziell auf die Anwendung tief in den Parodontaltaschen (bis zu 10mm) ausgelegt. Laut E.M.S. sorgt sie für optimale und gleichzeitig sanfte Luftwirbel im subgingivalen Bereich wobei drei horizontale Öffnungen für das Pulver-Luft-Gemisch und eine vertikale Düsenöffnung für Wasser Emphyseme des Weichgewebes verhindern.

Vorurteil Abrasion

Auch das Perio-Pulver hat laut Angaben des Hauptsitzes des schweizerischen Unternehmens spezifische Eigenschaften für den parodontalen Gebrauch. Das Pulver auf Glyzinbasis ist besonders feinkörnig (∼ 25μm). Darüber hinaus haben die Körner eine besonders niedrige spezifische Dichte (D 50). Das führt dazu, dass die Perio-Flow-Methode beim Entfernen schädlicher Ablagerungen sehr wirksam ist, die Zahnoberfläche oder das Zahnbein jedoch nicht angreift, so das Schweizer Unternehmen. E.M.S. findet es wichtig, dass man sich von diesem Vorurteil verabschiedet: Abrasion ist nicht falsch, solange sie vom Oberrand des Zahnfleischs bis tief in die Parodontaltaschen dem Zahn nicht schadet.

E.M.S. freut sich über die zunehmende Marktakzeptanz der Perio-Flow-Methode und ist stolz darauf, alte Grenzen in der Welt der Prophylaxe zu überschreiten.

Wenn das die Patienten wüssten

Die bei einer leichten Parodontitis entzündete Oberfläche in der gesamten Mundhöhle entspricht der Größe einer Handfläche. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie sich auf das gesamte Immunsystem auswirkt, was oft schwere Folgen für den Körper insgesamt hat. Vier von fünf Patienten leiden an einer Form von Parodontitis (30% sind stark betroffen)*. Wenn sie wüssten, dass Parodontitis der häufigste Grund für Zahnausfall ist, würden sie dann nicht fragen, wie man sie verhindern kann?

Beim Schwund von Knochengewebe lösen sich auch Implantate. Laut E.M.S verhindert eine regelmäßige Behandlung mit der Original Perio-Flow-Methode nachweislich Periimplantitis und die daraus entstehenden Kosten. Der Implantatpatient bleibt auch weiterhin ein Patient.

* Deutsche Studie zur Mundgesundheit, 2006


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