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Branchenmeldungen 10.09.2019

ALPRO MEDICAL: Sicherheit im Aufbereitungsprozess

ALPRO MEDICAL: Sicherheit im Aufbereitungsprozess

Umfassende Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten bringt Sicherheit in den Aufbereitungsprozess

Die Innenaufbereitung von Übertragungsinstrumenten ist die Achillesferse bei der Infektionsprävention in der Zahnarztpraxis. Allein das oberflächliche Abwischen der Instrumente reicht nicht aus, um die Verbreitung von pathogenen Keimen zu verhindern. Durch den direkten Kontakt mit Speichel und Blut sowie durch Aerosolbildung kontaminieren die Keime eines Patienten nicht nur die verwendeten rotierenden Bohrer, sondern auch die Übertragungsinstrumente. Durch den Rücksog beim Stoppen des Instrumentes werden zudem die Innenflachen der Turbinen, Hand- und Winkelstücke kontaminiert. Wird nach der Behandlung das jeweilige Übertragungsinstrument nicht umfassend gesäubert und desinfiziert, besteht die Gefahr einer Infektion für den folgenden Patienten, den Behandler und das Praxispersonal. Eine besondere Stellung nimmt hierbei die nicht proteinfixierende Reinigung im 1. Aufbereitungsschritt ein, da sowohl bei chemischer (z. B. durch Aldehyde) als auch thermischer Desinfektion Proteine im Inneren der Instrumente fixiert werden.

Aus diesem Grund müssen zahnärztliche Übertragungsinstrumente nach jeder Behandlung eines Patienten mit standardisierten/validierten Verfahren aufbereitet werden – und das sowohl innen als auch außen. Nur so entsteht Sicherheit für Patienten und Praxispersonal.

Sorgfältige Reinigung und Desinfektion

Aufgrund des komplexen Aufbaus und der verschiedenen Materialien der Instrumente sind insbesondere die Reinigung der Innenflächen und Medienkanäle im Übertragungsinstrument sowie die Kontrolle der Durchgängigkeit dieser Bereiche bei der Aufbereitung wichtig. Je nach Art der Aufbereitung müssen hierbei verschiedene Faktoren bedacht werden, wie z. B. mechanische Einflüsse, die Qualität des Betriebswassers sowie geeignete und vor allem die richtigen Reinigungslösungen. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass entsprechend ausgebildetes Personal sorgfältig vorgeht und z. B. die Durchgängigkeit der Medienwege während der Aufbereitung stets kontrolliert. Zudem muss das standardisierte bzw. validierte Verfahren (manuell oder maschinell gemäß Herstellerangaben), ausschließlich mit den vorgeschriebenen und zur Anwendung freigegebenen Adaptern durchgeführt werden.

Verlängerte Lebensdauer

Durch die korrekt durchgeführte Reinigung, Desinfektion und Pflege der Instrumente wird auch deren Lebensdauer verlängert, denn Ablagerungen im Instrument (wie beispielsweise durch Blut) verursachen Verstopfung, höheren Verschleiß oder womöglich Korrosion. Daher sind ausschließlich Produkte, die vom Instrumentenhersteller getestet und zur Anwendung hierfür freigegeben sind, zu verwenden. Nur diese sind wirksam und materialschonend bei der Reinigung und Desinfektion.

Manuelle Aufbereitung mit System

Mit den Produkten WL-clean, WL-cid und WL-dry/WL-Blow bietet ALPRO MEDICAL ein sicheres jetzt auch voll viruzides System zur manuellen Aufbereitung (einschließlich semikritisch B) für zahnärztliche Übertragungsinstrumente an. Bei der Anwendung ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass nur die in den Gutachten von ALPRO spezifischen Adapter Typ „G“ verwendet werden. Nur diese sind auch von dem Hersteller der Instrumente für diesen Einsatz freigegeben und gewährleisten eine zuverlässige Entfernung von Anschmutzungen der Innenflächen (siehe Abb.). Die effektive und nicht proteinfixierende Reinigungslösung WL-clean wird vor der Desinfektion mit WL-cid angewendet. WL-cid erfüllt die aktuellen Anforderungen von RKI/DVV (mykobakterizid, fungizid) und ist voll viruzid wirksam gemäß EN 14476 und EN 16777 gegen behüllte sowie unbehüllte Viren ( z. B. Adeno, Noro, Polio, SV 40). Somit ist eine Aufbereitung einschließlich semikritisch B kategorisierter Instrumente mit diesen Verfahren uneingeschränkt möglich.

Im Anschluss an die Reinigung und Desinfektion werden die Innenflächen der Instrumente mit WL- dry oder WL-Blow, ebenfalls von ALPRO MEDICAL, ausgeblasen, getrocknet und gemäß Herstellerangaben auf der „reinen Seite“ im Aufbereitungsraum gepflegt. Nach nur wenigen Minuten können die so behandelten Turbinen, Hand- und Winkelstücke, je nach Risikobewertung, unmittelbar am nächsten Patienten verwendet werden. Eine zusätzliche thermische Behandlung ist nur in Ausnahmefällen (Seuchenfall gem. RKI) oder an kritisch eingestuften Hand- und Winkelstücken notwendig. Die von der DGKH geforderte 100 μg-Grenze für Proteinrückstände in den Instrumenten wird durch Anwendung der WL-Serie nachweislich unterschritten.

Quelle: Alpro Medical

Foto: Alpro Medical

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